Schick' nicht ins Leben spähend deine Blicke, das Glück erwartend mit der Sehnsucht Pein. Bau dir zum Glück mit eig'ner Hand die Brücke. Beglücke du, so wirst du glücklich sein.
Woher? Wie der Wasserlilie Kelch Leuchtend auf den Wellen schwanket, Während in dem Schoß der Wasser Sich ihr stiller Stengel ranket: So, ein lichtes Wunder, schwimmt Träumerisch mir im Gemüte Über tiefen, dunklen Fluten Meiner Liebe weiße Blüte. Ihre Wurzel sah ich nie; Heimlich sproßten ihre Triebe: Wie sie plötzlich sich entfaltet, Wußt' ich eins nur – daß ich liebe!
Leben ist ein köstlich Ding, brauchst du's klug gesinnt: Nutz es wie ein Schmetterling, nimm es wie ein Kind!
Freundesrat, früh und spat! Freundestat, seltne Saat! Aber der Freundschaft Opfer bringen, Zählt zu den Wundern und heiligen Dingen!
Ein unvermindert Weiterstreben Das ist der herrlichste Gewinn, Den kann die Welt dir doch nicht geben, Du nimmst ihn frei dir selbst dahin.