Ein froh und tröstlich Lied Gottvaters blühendes Wunderkleid wallt über unsere Lande weit und schmückt die arme Erde. Die Blumenwiese ist sein Saum, die Kinder haschen noch im Traum danach mit Lustgebärde. Gottvaters blühendes Wunderkleid birgt allen Trost für Menschenleid! Aus seinen langen warmen Falten hat Menschenhand ihr täglich Brot und Früchte süß und goldenrot noch Jahr um Jahr erhalten. Gottvaters blühendes Wunderkleid rauscht durch die Welt in Ewigkeit und hört nicht auf zu prangen. Und rauscht uns noch zur Nacht Geleit! Der letzte Griff in Gottes Kleid stillt Bangen und Verlangen.
Wildgänse rauschen durch die Nacht Mit schrillem Schrei nach Norden – Unstäte Fahrt! Habt acht, habt acht! Die Welt ist voller Morden. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt, Graureisige Geschwader! Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt, Weit wallt und wogt der Hader. Rausch' zu, fahr' zu, du graues Heer! Rauscht zu, fahrt zu nach Norden! Fahrt ihr nach Süden übers Meer – Was ist aus uns geworden! Wir sind wie ihr ein graues Heer Und fahr'n in Kaisers Namen, Und fahr'n wir ohne Wiederkehr, Rauscht uns im Herbst ein Amen!