Wilhelm Hertz (1835–1902)

3 Sprüche Romantik

Dunkel umfängt uns rings, doch, steigt die Sonne der Liebe, Über des Abgrunds Nacht spielen die Falter des Glücks.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Liebe, ach, du gehst vorbei Schneller als ein Sturm im Mai, Bleibst kein treuer Gast! Ach, mein Lieb ist lange fort, Und mein Kränzlein ist verdorrt An dem grünen Ast!

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Du ziehst hinein, du ziehst hinaus, Ein flücht'ger Gast im eigenen Haus; Drum wirb dir Liebe zum Geleit: Sie legt ins Heut die Ewigkeit.

Heyse (Hg.), Neues Münchner Dichterbuch, 1882