Der Garten der Liebe Ich begab mich zum Garten der Liebe und sah, was noch nie ich gesehn: Eine Kirche erricht' in der Mitte, wo ich pflegte spielen zu gehn. Und die Pforte der Kirch' war verschlossen und – Du Sollst Nicht – graviert überm Tor: So ging ich zum Garten der Liebe, wo Blumen blühten zuvor. Und ich sah ihn gefüllt mit Gräbern und statt Blumen Grabsteine nur, wo schwarze Pastoren, dem Rundgang verschworen, mit Dornzweigen fangen mein Lust und Verlangen.
Die Welt sehn in einem Körnchen Sand, den Himmel in einem Blütenrund, die Unendlichkeit halten in der Hand, die Ewigkeit in einer Stund.
Dankbarkeit ist der Himmel selber, und es könnte kein Himmel sein, gäbe es die Dankbarkeit nicht.
Der erste Gedanke ist der gute in der Kunst – in andern Dingen ist es der zweite.