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Der Mensch besteht in der Wahrheit. Gibt er die Wahrheit preis, so gibt er sich selbst preis.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Fragmente über den Menschen

Wahrheit ist die Art von Irrtum, ohne welche eine bestimmte Art von lebendigen Wesen nicht leben könnte.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. April – Juni 1885

Vielleicht ist die Wahrheit ein Weib, das Gründe hat, ihre Gründe nicht sehen zu lassen?

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Der Mensch ist ein schaffender Rückblick der Natur auf sich selbst.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Ideen [28]

Die zur Wahrheit wandern, wandern allein, keiner kann dem andern Wegbruder sein.

Morgenstern, C., Gedichte. Wir fanden einen Pfad. Neue Gedichte, 1914

Wahrheit ist eine gerechte und dauerhafte Sache. Sie ist der angenehmste aller Töne.

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Wo viel diskutiert wird, kommt auch die Wahrheit um.

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Der Mensch kann nie einer Wahrheit ein Kompliment machen, ohne die zweite auf den Fuß zu treten.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837. Originaltext

Wahrheit ist das höchste Gut. Sehr richtig. Aber was ist Wahrheit? Dies ist auch die höchste Frage. Wem bin ich Wahrheit schuldig? Doch wohl nur dem, der selbst der Wahrheit fähig ist.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1842

Wandle geradeste Wege! sie sind die kürzesten immer, Pfade der Wahrheit und Kraft führen Dich sicher zum Ziel.

Hebbel, F., Gedichte. Gedanke

Niemand spricht eine Wahrheit aus, die er nicht mit einem Irrtum verzollen müßte.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Die Wahrheit kann auch eine Keule sein, mit der man andere erschlägt.

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Die Wahrheit ist der Tod.

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Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, dann sind sie langweilig.

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Das Wahre gibt es nicht! Es gibt nur verschiedene Arten des Sehens.

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Wahrheit ist es, vor der die Meinung erbleicht.

Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, 1833-36 (posthum). Einleitung. A. Bestimmung der Geschichte der Philosophie. 1. Gewöhnliche Vorstellungen über die Geschichte der Philosophie. a. Die Geschichte der Philosophie als Vorrat von Meinungen

… Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Peter Eckermann, 16. Dezember 1828

Ein alter Irrtum ist immer beliebter als eine neue Wahrheit.

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Man besitzt nur den Gedanken, den man ausgesprochen, nur die Wahrheit, die man erkämpft hat.

Feuchtersleben, Blätter aus dem Tagebuche des Einsamen (in: Beiträge zur Literatur, Kunst-, und Lebenstheorie), 1841

Wenn man die Wahrheit mit Recht nicht finden kann, muß man sie finden mit Gottesurteil.

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