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26202 Sprüche gefunden

– Ich lehr' euch, selbst den Teufel meistern. – Und ich lehr' euch den Teufel frisch verhöhnen Durch Wahrheit.

Shakespeare, König Heinrich IV. (King Henry IV), 2 Teile, Erstdruck 1598-1600

Was sind denn zuletzt die Wahrheiten des Menschen? — Es sind die unwiderlegbaren Irrtümer des Menschen.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Der mittelmäßige Mensch hält zu knapp nach dem richtigen Gedanken inne; daher die vielen Halbwahrheiten in der Welt.

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Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.

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Worte der Wahrheit sind stets unverziert und einfach.

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Das Auge des Leidenden ist für Wahrheit immer am meisten offen.

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Die Wahrheit ist zu schwer für uns. Wir lügen oft, weil wir es gut meinen.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Der große Kunstgriff, kleine Abweichungen von der Wahrheit für die Wahrheit selbst zu halten, worauf die ganze Differential-Rechnung gebaut ist, ist auch zugleich der Grund unsrer witzigen Gedanken, wo oft das Ganze hinfallen würde, wenn wir die Abweichungen in einer philosophischen Strenge nehmen würden.

Lichtenberg, Sudelbuch A, 1765-1770. [A 1]

Wer die Wahrheit kennet und spricht sie nicht, Der bleibt fürwahr ein erbärmlicher Wicht.

Binzer, Lieder. Aus: Stoßt an! Eisenach lebe!, 1817

Was braucht ein Volk für Gönner? Wahrheit-sagen-Könner.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Man soll immer die Wahrheit sagen, man soll aber die Wahrheit nicht immersagen.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Stets besteht das Wahre nur.

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Sie (die Menschen) halten bloß das für wirklich, was sie – verkaufen können.

Meyrink, Fledermäuse, 1916

Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschließt, sie einzunehmen.

Kotzebue, Lohn der Wahrheit. Schauspiel in 5 Akten, 1801. 1. Akt, 8. Szene, Sekretär

Wer ist so blödsinnig, daß er die Wahrheit nicht erkennen, wer so neidisch, daß er die erkannte Wahrheit nicht mitteilen möchte?

Forster, Über Proselytenmacherei, 1789

Was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er für alle erworben.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Eine akademische Antrittsrede, 1789

Die Wahrheit ist immer das stärkste Argument.

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Wo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.

Feuerbach, Philosophische Kritiken und Grundsätze, 1846

Wahr spricht, der das spricht, was er glaubt.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Schlauheit braucht Kleider, aber die Wahrheit geht nackt.

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Eine Wahrheit muss immer gegenwärtig sein, um hin und wieder ausgesprochen werden zu können.

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018