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Lassen wir doch unsere Seele schön sein! Es bedarf dazu eines einzigen: des Gehorsams gegen das Gewissen.

Seemann, Funken, 1940

Unser Seelenzustand gleicht den Bergspitzen, die als Inseln aus dem dunklen Meere hervorragen.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Aus den Augen der Menschen blickt zuweilen ein gequältes Tier, das nicht reden kann.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Wie der Gott, so die Seele; wie der Himmel, so das Meer.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Die Kultur befreite uns von der körperlichen Marter. Wer befreit uns von der seelischen?

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Wo die Wesenlosen lärmen, schweigt das Leben.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Der Mensch lebt einzig von seiner Seele, sie ist seine Nahrung, seine Heimat, seine Kraft.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Bis an das Ende der Geschichte werden die Waffen ihr Recht behalten; und darin liegt die Heiligkeit des Krieges. – Die Größe des Krieges liegt gerade in jenen Zügen, welche die flache Aufklärung ruchlos findet.

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Unsre modernen Kriege machen viele unglücklich, indessen sie dauern, und niemand glücklich, wenn sie vorbei sind.

Goethe, Italienische Reise, 1786-88, auf der Grundlage der Reisetagebücher überarbeitet 1813-17. Zweiter römischer Aufenthalt, 6. September 1787

Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe, Die der Mensch, der vergängliche, baut?

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Ein Dritter

Die Kriege werden höchstens in Anbetracht der erhöhten Bedeutung gewerblicher Rücksichten und der zunehmenden Feinfühligkeit über die Erde gespannter und verbundener Kreditinstitute seltener werden.

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Die Bemerkung ist nichts weniger als neu, dass keine Kriege zugleich so ehrlos und so unmenschlich geführt werden, als die, welche Religionsfanatismus und Parteihass im Innern eines Staates entzünden.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Geschichte der Unruhen in Frankreich, welche der Regierung Heinrichs IV. vorangingen, bis zum Tode Karls IX, 1791

Nach jedem verheerenden Krieg ist alles Volk freudiger zur Tugend, zur Gerechtigkeit, zur Eintracht, zur gegenseitigen Hilfe und zu menschenfreundlichen Unternehmungen.

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Der Krieg antwortet auf mehr Fragen, als gestellt wurden.

Mongré, Sant’ Ilario. Gedanken aus der Landschaft Zarathustras, 1897

Solange der Krieg etwas Frevelhaftes hat, behält er seine Faszination. Erst wenn die Menschen in ihm etwas ganz Gewöhnliches sehen, wird ihnen die Lust daran vergehen.

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Solange man den Krieg als ein Verbrechen betrachtet, wird er die Menge immer geheimnisvoll anlocken. Wenn er etwas Vulgäres geworden ist, wird man aufhören, sich darum zu kümmern.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Im Krieg ist's Sitte, jeden Vorteil nutzen.

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Der Krieg, wie sehr er immer als irrational, ungerecht, als ein notwendiges oder wenigstens historisches Übel angesehen werden mag, bildet vom ethischen Gesichtspunkt aus doch zugleich eine Schule, eine harte und gefahrvolle, aber vorzügliche Schule der Hingebung des Einzelnen an die Gesamtheit.

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Der Krieg verkündet unaufhörlich durch den Donnerton seiner Geschütze, daß der Einzelne und sein Leben verschwindend wenig sei gegen das Leben seines Volkes, und daß jeder Einzelne sein Leben und seine Gabe hinzuzugeben habe für sein Volk.

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Man [darf] nur noch aus nationalen Gründen, das heißt aus Gründen, welche in dem Maße national sind, daß ihre zwingende Natur von der großen Mehrheit der Bevölkerung anerkannt wird, Krieg führen.

Bismarck, Reden. Im Abgeordnetenhaus am 6. November 1876

Wenn wir vor der Alternative stehen, entweder Krieg führen oder von unseren Grundsätzen zu lassen, müssen wir unbedingt das Erstere wählen, denn ein Frieden, welcher durch Grundlosigkeit erkauft wurde, ist unsicher, zweifelhaft und fortwährenden Unterbrechungen durch erneute Beleidigungen ausgesetzt.

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