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26202 Sprüche gefunden

Wie die süßeste Frucht zuweilen eine rauhe Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauhen Äußeren.

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Der wackere Mann hegt allweil feste Gesinnung; Standhaft bleibt er im Glück ebenso, wie in der Not.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 319f.

Ich frage mich oft, welches der wünschenswertere Typus von beiden ist: der mehr geistige Mensch, für den es nichts Abstoßenderes gibt, als das Uninteressante, oder der mehr gemütliche, für den es schlechtweg nur Anziehendes und Abstoßendes gibt.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Kleider verhüllen den Charakter.

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Wenn man einen Charakter verderben will, braucht man ihn nur verbessern zu wollen.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

Bei manchen Leuten muß Anmaßung die Größe, Unmenschlichkeit die Festigkeit des Charakters, Arglist den Geist ersetzen.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen

Fremde Tracht Alamode-Kleider, Alamode-Sinnen; Wie sichs wandelt aussen, wandelt sichs auch innen.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Aus kleinen Dingen werden große Dinge, und die Gesinnung der Menschen erkennt man auch an den kleinen Dingen.

Machiavelli, N., Briefe

Die Motive bestimmen nicht den Charakter des Menschen, sondern nur die Erscheinung dieses Charakters, also die Taten.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Erster Band. Zweites Buch. Der Welt als Wille erste Betrachtung: Die Objektivation des Willens

Sieh, auf dem Pfuhl wie schwimmt das zarte Lotosblatt! So bleibt der Reine rein auch an unreiner Statt.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Eigne Fehler hassen! Die der andern duldsam überseh'n! Ein ganzer Mann unbeirrt nach Pflicht und Vorsatz wandern! Willst du das, o Herz? – so fange an!

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Das Herze rein, Die Sinne fein, Die Seele wahr, Das Auge klar, Dann ist die Bahn des Lebens licht Und zeigt ein holdes Angesicht.

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Niemand ist vom Charakter her so schlecht, als daß er als schlecht erscheinen wollte.

Quintilian, Anleitung zur Beredsamkeit (Institutio oratoria). 3, 8, 44

Charakter im Großen und Kleinen ist, daß der Mensch demjenigen eine stete Folge gibt, dessen er sich fähig fühlt.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Der Mensch wird nicht schlecht geboren.

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Man prüfe alle Lächerlichkeiten, und man wird fast keine finden, die nicht auf eine törichte Eitelkeit zurückginge oder auf eine Leidenschaft, die uns blind macht für unsere Grenzen; lächerlich erscheint der Mensch, der seinen Charakter und seine Kräfte überschreitet.

Vauvenargues, Nachgelassene Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Charakter ist der Inbegriff des bewußten und unbewußten Willens.

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Wie der Mensch das Pfuschen so liebt! Fast glaub ich dem Mythus, Der mir erzählet, ich sei selbst ein verpfuschtes Geschöpf.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Epigramme. Venedig 1790

Einen Hundecharakter haben.

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Ich kann die Bewegungen der Himmelskörper berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.

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Recht hat jeder eigene Charakter, Der übereinstimmt mit sich selbst.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 1. Akt, 7. Auftritt, Gräfin