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26202 Sprüche gefunden
Erwarte nichts vom Treiben und den Treibern; und wo Geräusch auf der Gassen ist, da gehe fürbaß.
Jeder Mensch wird von seiner Zeit verschwemmt; von allen, die mit ihm leben. Nur auftauchen kann das bißchen Bessere im Charakter.
Die Taten folgen der Gesinnung, die Gesinnung folgt den Trieben.
Ich glaube, daß die Menschen zu allen Zeiten so gewesen sind wie heute, egoistisch, gewalttätig, geizig und mitleidlos.
Mancher Charakter, der anderen unverständlich ist, wird als „falsch“ angesehen, da er sich, wohl bewusst, dass er nicht das richtige Verständnis findet, seiner Umgebung sein Inneres verschließt.
Charakter ist das entschiedene Wollen oder Nichtwollen der Person, das unter gleichen Verhältnissen dasselbe bleibt.
Ach, jetzt weiß ich es, daß wenn man Glauben und Vertrauen zu Gott verliert, man gottlos wird, und wenn man Glauben und Vertrauen zu den Menschen verliert, so wird man lieblos, und wer gottlos und lieblos ist, um den ist es finstere Nacht, und wenn er schon noch nicht in der Hölle ist, so ist doch die Hölle in ihm.
Wir sind das Jahrhundert der Meisterwerke der Frechheit.
Vielen ist nach außen etwas verpönt, was ihnen im Innern nur erwünscht ist.
Die Gemeinheit verfügt über große Kräfte, sie überrumpelt stets den anständigen Menschen und umgarnt und umklammert ihn, während er staunt und sich zurechtzufinden versucht.
Es gibt Verbrechen der Gesinnung, denen alle begangenen nachstehen.
Viele Menschen sind keine Charaktere, sondern Charakterdarsteller.
Ganz gemeine Naturen kennen nur Furcht, nicht Liebe. Sobald sich dieselben nicht mehr fürchten, werden sie dreist und unlenksam. Für diese gilt der Spruch: "Sei immer gut, doch nicht zu gütig, die Wölfe werden sonst leicht übermütig!"
Kein Schurke ist so dumm, daß er nicht einen Grund für seine Niedertracht fände.
Kein Mensch, auch nicht der allerverkommenste, verträgt es, unwert geachtet zu werden. Wenn ihn alle Welt verachtet, sucht er noch seinesgleichen, bei denen seine Taten etwas gelten.
Einem, den das Leben mit Tücken verfolgen mußte, weil es ihm nicht gewachsen war, machten sie einen Vorwurf aus ihrer Gemeinheit.
Es gibt Menschen, an denen nichts charakteristisch ist als das.
Man muss viel Charakterlosigkeit kennengelernt haben, um „Charaktere“ schildern zu können.
Äußerlicher Adel braucht Gesellschaft, um etwas vorzustellen, innererer braucht Einsamkeit.