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26202 Sprüche gefunden

Wenn Liebe die Brücke von Mensch zu Mensch schlägt, kann sie auch die Kluft überbrücken, die ihn vom Tode trennt.

Steinmüller, Die Rhapsodien vom verlorenen Königreich, o.J. (um 1920)

Liebe, die nie vom Zorn schmeckte, ist nicht Liebe.

Steinmüller, Alltägliches im Licht, 1923

Alle Liebe fängt mit der Neugier an.

Presber, Der guten Frauen allerschönster Kranz und andere heitere Geschichten, 1944

Das beste Teil der Liebe ist die Freundschaft.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Zu lieben ist in etwa so schmerzhaft wie Zähne zu bekommen: Zähne verfaulen und bereiten Probleme. Ebenso die Liebe.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Liebt eine Frau, verliert sie ihr Herz, − der Mann auch den Verstand.

Brack, Galanter Kalender, um 1920

In alle Frauen verliebt zu sein, ist der beste Schutz gegen die Liebe.

Brack, Galanter Kalender, um 1920

Liebe macht den Mann dreist, die Frau vorsichtig.

Brack, Galanter Kalender, um 1920

Liebe ist, wie auch der Tod, ein universeller Gleichmacher: Sie erniedrigt den Weisen auf das Niveau des Toren.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Die Liebe ist der Wunsch, geliebt zu werden.

Internet

Warum so wenig Kluges über die Liebe gesagt wird? Weil die Verliebten hierzu nicht den Verstand, und die Nüchternen nicht die Liebe haben.

Münzer, Tausendundein Aphorismus, 1914

Der Verliebte spricht von der Liebe, der Liebende schweigt.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Dass der Mensch zum Despoten neigt, zeigt jeder, der sich geliebt weiß.

Münzer, Tausendundein Aphorismus, 1914

Ein echt dekadenter Zug: geliebt werden wollen, ohne wiederzulieben.

Kunad, Aphorismen, 1901

Ein unglücklich Liebender ist bei weitem glücklicher, als der, dem die Fähigkeit zu lieben abgeht.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Solange wir lieben, gibt es für uns nur zwei Menschen auf der Welt.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Wenn die Liebe aufhört, fangen die Liebhabereien an.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Kleine Liebe, großes Weh.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Glück […] ist nicht, geliebt zu werden; das ist eine mit Ekel gemischte Genugtuung für die Eitelkeit. Das Glück ist, zu lieben und vielleicht kleine, trügerische Annäherungen an den geliebten Gegenstand zu erhaschen.

Mann, Tonio Kröger, 1903. II.

Unser Leben ist ja nicht ein feiges Ruhen und Genießen, es ist ein hartes Kämpfen und Arbeiten, und glücklich der Mensch, glücklich die Zeit, die am härtesten kämpfen und arbeiten dürfen.

Ernst, Das Drama als gesellschaftsbildende Macht. Ein Vortrag, 1929

Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl, wenn er die Umstände soviel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 6. Buch, Bekenntnisse einer schönen Seele, Oheim zum Ich-Erzähler