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26202 Sprüche gefunden
Wer über die Dinge des Lebens die besten Beobachtungen angestellt hat, ist im allgemeinen am wenigsten erfolgreich.
Das Leben läßt keinen Aufschub gelten; bieten sich Freuden, so soll man sie genießen. Jede Stunde nimmt etwas von den Dingen, die uns fröhlich machen, und vielleicht auch etwas von der Bereitschaft, uns ihrer zu erfreuen.
Was ist Leben? Irrwahn bloß! Was ist Leben? Eitler Schaum, Trugbild, ein Schatten kaum, Und das größte Glück ist klein; Denn ein Traum ist alles Sein, Und die Träume selbst sind Traum.
Das wechselvolle Leben gleicht einem reißenden Strom. Es ist voll Bewegung, führt viel Geröll mit sich, ist schwer zu durchschreiten, herrisch und brausend, und ist schnell vorüber.
Nur der hat nicht umsonst gelebt, der seinen Wohlstand, seine Gedanken und seine Sprache zum Wohl der anderen einsetzt.
Wir sind Pflanzen, die – wir mögens uns gerne gestehen oder nicht – mit den Wurzeln aus der Erde steigen müssen, um im Äther blühen und Früchte tragen zu können.
Das Leben ist eine Grammatik, in der die Ausnahmen viel zahlreicher sind als die Regeln.
Man beginnt immer deutlicher zu erkennen: das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat, und die Ernte ist nicht hier.
Ich lebe von einem Tag zum anderen mit unserem Herrn, der heiligen Jungfrau, den Heiligen, die ich am besten kenne, und den Menschen, die ich liebe.
Das Leben ist ein Scherz; und alles weist darauf hin. So habe ich früher gedacht; doch heute weiß ich es.
Wie? Kein Stern, und du willst aufs Meer hinaus? Willst marschieren und hast keine Musik? Willst reisen und hast kein Buch? Wie? Keine Liebe, und du willst das Leben bestehen?
Ernst ist ja das Leben und soll es auch sein, doch so hat's der Schöpfer gewollt: Seht ja nicht in allem die Dornen allein, auch die Rosen, lieblich und hold. Du Menschenherz in Not und Pein, wie pochst du oft so bang. Gönn' dir doch etwas Sonnenschein, das Leben währt nicht lang.
Du kannst dein Leben nicht verlängern noch verbreitern: nur vertiefen, Freund.
Der Lebenden sind wir ungewiß, aber nicht der treuen Toten, die unwandelbar bei uns bleiben, und in diesem Heilsgedanken steckt etwas, das uns tiefste Freudigkeit gibt, das uns aller Tränen und aller Klage entrückt und uns unser Leben leben und lieben lehrt.
Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.
Aus dem Stoff der Dauer schnitt der Himmel keine Schürze; Leben ist ein prächt'ges Kleid; sein Fehler ist die Kürze.