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26202 Sprüche gefunden
Nicht nur die Sonne oder der Sommer, auch jede andere Stunde und Jahreszeit müssen der Freude ihren Zins geben.
Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen. Liebe, als hätte dich nie jemand verletzt. Tanze, als würde niemand zusehen. Singe, als würde niemand zuhören. Lebe, als wäre der Himmel auf Erden.
Um ins Paradies zu kommen, muß man durch die Hölle gehen und diese Hölle nennt man Leben!
Zwei Meilen Trab Es sät der Huf, der Sattel knarrt, der Bügel jankt, es wippt mein Bart im immer gleichem Trabe. Auf stillen Wegen wiegt mich längst mein alter Mecklenburger Hengst im Trab, im Trab, im Trabe. Der sammetweichen Sommernacht Violenduft und Blütenpracht begleiten mich im Trabe. Ein grünes Blatt, ich nahm es mit, das meiner Stirn vorüberglitt im Trabe, Trabe, Trabe. Hut ab, ich nestle wohlgemut, Hut auf, schon sitzt das Zweiglein gut, ich blieb im gleichen Trabe. Bisweilen hätschelt meine Hand und liebkost Hals und Mähnenwand dem guten Tier im Trabe. Ich pfeif aus Flick und Flock ihm vor, er prustet, er bewegt das Ohr, und sing ihm eins im Trabe. Ein Nixchen, das im nahen Bach sich badet, plantscht und spritzt mir nach im Trabe, Trabe, Trabe. Und wohlig weg im gleichen Maß, daß ich die ganze Welt vergaß im Trag, im Trab, im Trabe. Und immer fort, der Fackel zu, dem Torfahrtlicht der ewigen Ruh, im Trabe, Trabe, Trabe.
Das Leben ist wie ein Vollbad. Je länger man drin bleibt; desto verschrumpelter wird man.
Wandel und Wechsel Wähnen, glauben, fürchten, lieben, Sich erfreuen, sich betrüben. Bald sich wagen, bald besinnen, Oft verlieren, oft gewinnen, Auf der Bahn, wie sie gegeben, Dornig, rosig, holprig, eben, Sich vertiefen, sich erheben, Zwischen Furcht und Hoffnung schweben, Traum mit Wirklichkeit verweben, Doch, wo möglich, vorwärts streben: Das ist eben – Menschenleben
Das Leben ist eine Autobahn. Die Freude, die du daran hast, hängt von der Fahrspur ab, die du wählst.
Wer kein schönes Leben führt, ist nur zu faul, über das Schöne in seinem Leben nachzudenken!
Zum Leben braucht's nicht just, daß man so tapfer ist, Man kömmt auch durch die Welt mit Schleichen und mit List.
Ganzheit Sobald wir das Dasein als Ganzheit erfassen Und jede Krankheit als Reifen begreifen, wird uns das Leben geheilt entlassen, um höhere Sphären zu durchstreifen und alles Werden und Vergehn als Spiel der Einheit zu verstehn.