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Weisheit, die sich nicht einschüchtern lässt, ist das allerwertvollste Gut und höchster Ehre würdig.
Der Zuwachs an Weisheit lässt sich genau nach der Abnahme an Galle bemessen.
Nur wenn wir zu unseren höheren Gedanken zurückkehren und uns dem prophetischen Geist, der jedem Menschen innewohnt, hingeben, können wir erkennen, was er uns sagen will. Diese Worte eines jeden, der von dieser Ebene des Seins spricht, erscheinen denen, die dort nicht zu Hause sind, wie müßiges Geschwätz.
Einzelnes wohl zu benutzen: des Lebens weiseste Weisheit!
Wohl dem, der über die Weisheit nachsinnt und sie aufnimmt in sein ganzes Denken; der ihre Wege von Herzen betrachtet und ihren Geheimnissen immer weiter nachforscht, ihr wie ein Späher nachschleicht und auf ihren Wegen auf sie wartet und guckt zu ihrem Fenster hinein und horcht an ihrer Tür, sucht Herberge nahe bei ihrem Hause und schlägt seine Pflöcke bei ihren Mauern ein und richtet an ihrer Wand sein Zelt auf, sodass er eine gute Herberge hat.
Es hat nie einen gegeben, der mit dem Lernen der Weisheit zu Ende gekommen wäre, und es wird nie einer kommen, der sie ergründen könnte. Denn ihr Sinn ist reicher als das Meer und ihr Rat tiefer als der große Abgrund.
Wer sich aber vorgenommen hat, über das Gesetz des Höchsten nachzusinnen, der muss die Weisheit aller Alten erforschen und in den Propheten studieren.
Wer sich nicht oft gern täuscht, der hat die rechte Weisheit noch nicht.
Denn dies wird ja als der erste Schlüssel zur Weisheit bestimmt: das beständige und häufige Fragen.
Weisheit ist wie Feuersbrunst. Du kannst dich ihr nicht gefahrlos nähern. Weisheit ist wie ein klarer, kühler Teich, von allen Seiten zugänglich.
Der Weisheit Beginn ist, ledig der Torheit sein.
Ich habe nichts gegen das Wissen, aber Weisheit ist mir lieber. Weisheit entspringt nicht so sehr dem Verstand wie dem Herzen.
Zwing das eigne Selbst zuvörderst in des Guten recht Geleise; Dann belehre du den andern. So wahrt sich vor Leid der Weise.
Die Weisen machten durch ihre eigene Erleuchtung die Menschen erleuchtet. Heutzutage macht man durch die eigene Umnachtung die Menschen erleuchtet.
Unsinnig ist die Behauptung, wir könnten ohne gelehrte und fromme Lehrer keine Erleuchtung finden. Die Weisheit ist angeboren, und wir können uns alle selbst erleuchten.
Die Ansicht eines Weisen und den Rat eines Greisen soll man nicht von sich weisen.
So lange man schweigt, kann man für weise gelten, aber wenn man spricht, ist's lauter Weisheit selten.
Ein Weiser soll die Dummheit eines gemeinen Menschen nicht mit Nachsicht vorbeigehn lassen, denn es bringt auf beiden Seiten Schaden: das Ansehn jenes wird verringert und die Torheit dieses wird verstärkt.
Einst wollte ein Meister gerade zu einer Darlegung anheben, als ein Vogel zu singen begann. Der Meister sagte nichts, und alle lauschten dem Vogel. Als dieser verstummte, sagte der Meister, die Darlegung sei bereits erfolgt – und ging seiner Wege.