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26202 Sprüche gefunden
Der Weise Von allen Freuden abgeschieden, Mit Wasser und mit Brot zufrieden, Lebt dort Arist vergnügt allein. Und man verleibet ihn den Reihn Der Weisen unsrer Zeiten ein. Von ihm bin ich nicht unterschieden. Ich lebe so wie er zufrieden, – Doch nur bei Freunden, Mädchen, Wein : Warum verleibt man mich den Reihn Der Weisen unsrer Zeit nicht ein ?
Weisheit ist alleiniger Anteil vernünftiger Wesen und kommt auf Erden allein dem Menschen zu.
Es gibt keinen Weisen, der sich nicht für beschränkt hielte; wie es keinen Beschränkten gibt, der sich nicht für weise hielte.
Dem, der sich weise dünkt, dem sag auf's leiseste: Wer sich zu weise dünkt, ist nicht der weiseste!
Wer Weisheit lernt, braucht viel Zeit, und nur wer sonst nichts zu tun hat, wird Weisheit gewinnen.
Gib deiner Weisheit, nicht dem Zorn Gehör!
Verschwendete MüheDieWeisheit, die Dich bittres Lachen lehrt, Die war der ganzen Mühe gar nicht wert.
Die Weltweisheit hat eben so viele Menschen zu einem persönlichen Gott, wie von ihm ab geführt.
Ein Mann, der viel herumgekommen ist, versteht viel, und einer mit viel Erfahrung kann Weisheit lehren.
Der wahre Weise ist immer heiter.
Solange die Weisheit bei ihrem Vorhaben auf Weisheit rechnet oder sich auf ihre eignen Kräfte verläßt, entwirft sie keine andren als schimärische Pläne, und die Weisheit läuft Gefahr, sich zum Gelächter der Welt zu machen.
Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.
Der Satz, dass alles Gescheite schon gesagt worden sei, beweist vor allem die Notwendigkeit, dass es immer von Neuem gesagt werden muss.
Weisheit spannt den Willen ab und lässt ihn doch noch stark genug für das Rechte.
Weise studieren die Toren, damit man sie kenne.
A n deinen Freund häng' ganz dein Herz Und theile mit ihm Freud' und Schmerz. B eweis dich zärtlich, treu und gut Stets in Geduld mit heitrem Mut. C hristlich zu leben und fromm zu sein Bestreb' dich ohne Heuchelschein. D ein' Rede sei Ja, Ja, Nein, Nein, So wirst du stets im Klaen sein. E s haben Hoffarth, Stolz und Pracht Schon manchen armen Mann gemacht. F reu' dich an des Nachbars Wohl, Da auch den Feind man lieben soll. G edenk', wenn's hie und da gebricht, Vollkommenheit findt' man hier nicht. H ilf Leidenden mit Rath und That, Auch dem, der's nicht verdienet hat. I n's Leiden gehe du auch gern, Auch dies ist Wohlthat vor dem Herrn. K rankheit Besuch versage nicht, Doch sprich da nur von Christenpflicht. L ies dann und wann ein gutes Buch, Das frommet mehr als manch' Besuch. M und und Hand und Herz und Haus halt' rein, Willst du ein braves Weibchen sein. N ie bösen Menschen dich vertrau', Sonst möcht' es dich nachher gerau'n. O b nun im Haus steht alles wohl, Dein Augenmerk stets bleiben soll. P rüf' all dein Thun, eh' es geschieht, Nachreu' bringt Schmerz und bessert nicht. Q uäl' dich ja nie mit Vorurtheil Und Eifersucht, es schafft Unheil. R egier' mit Sanftmut und Verstand, Arbeit' auch gern mit eigner Hand. S chmück' dich, wenn es dein Stand vermag, Doch ahm' nicht jede Mode nach. T ugend sei dein Kleid auf Erden, Sie macht dich zu des Himmels Erben. W ann's trüb hergeht, nicht trostlos wein', Auf Regen folget Sonnenschein. X anthippenstreiche hasse du, Mit Jedem leb' in Fried' und Ruh'. Z ur rechten Zeit sei streng und mild, Und so der Tugend Ebenbild. Z macht dem Reimen nun ein End', Gott segne All', die's gelesen hend.