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26202 Sprüche gefunden

Unsere Zeit vergeht geschwind, nimm die Stunden, wie sie sind, sind sie bös, laß sie vorüber, sind sie gut, dann freu dich drüber.

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Die Zeit geht nicht Die Zeit geht nicht, sie stehet still, Wir ziehen durch sie hin; Sie ist ein Karawanserei, Wir sind die Pilger drin. Ein Etwas, form- und farbenlos, Das nur Gestalt gewinnt, Wo ihr drin auf und nieder taucht, Bis wieder ihr zerrinnt. Es blitzt ein Tropfen Morgentau Im Strahl des Sonnenlichts; Ein Tag kann eine Perle sein Und ein Jahrhundert nichts. Es ist ein weißes Pergament Die Zeit, und jeder schreibt Mit seinem roten Blut darauf, Bis ihn der Strom vertreibt. An dich, du wunderbare Welt, Du Schönheit ohne End, Auch ich schreib meinen Liebesbrief Auf dieses Pergament. Froh bin ich, daß ich aufgeblüht In deinem runden Kranz; Zum Dank trüb ich die Quelle nicht Und lobe deinen Glanz.

Keller, G., Gedichte. Sonnwende und Entsagen

Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere Gelegenheit.

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Die Zeit gleitet dahin, wir altern unmerklich in den Jahren und die Tage entfliehen, da kein Zügel sie zurückhält.

Ovid, Fasti (Römische Feste), entstanden zwischen 2 bis 8 n. Chr

Alles mag erkauft werden außer Zeit, Vater und Mutter.

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Es ist Maß und Zeit in den Dingen, es gibt schließlich bestimmte Grenzen.

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Die Zeit ist eine feine Herrin.

Fried (Hg.), Lexicon fremdsprachlicher Citate, hg. von Alfred Hermann Fried, Leipzig 1888. Originaltext: Il tempo è un galantuomo.

Nur sehr wenige Dinge ereignen sich zur rechten Zeit, und alles Übrige ereignet sich überhaupt nicht.

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Der Dichter Du entfernst dich von mir, du Stunde. Wunden schlägt mir dein Flügelschlag. Allein: was soll ich mit meinem Munde? Mit meiner Nacht? Mit meinem Tag? Ich habe keine Geliebte, kein Haus, Keine Stelle, auf der ich lebe. Alle Dinge, an die ich mich gebe, Werden reich und geben mich aus.

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Seid mir nur nicht gar so traurig, Daß die schöne Zeit entflieht, Daß die Welle kühl und schaurig Uns in ihre Wirbel zieht; Daß des Herzens süße Regung, Daß der Liebe Hochgenuß, Jene himmlische Bewegung, Sich zur Ruh begeben muß. Laßt uns lieben, singen, trinken, Und wir pfeifen auf die Zeit; Selbst ein leises Augenwinken Zuckt durch alle Ewigkeit.

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Die Zeit geht aufrecht unter ihrer Last.

Shakespeare, Der Sturm (The Tempest), Erstdruck 1623. 5. Aufzug, 1. Szene, Prospero

Ihr klagt über die Flucht der Zeit: sie würde nicht so unaufhaltsam fliehen, wenn irgend etwas, das in ihr ist, des Verweilens wert wäre.

Schopenhauer, A., Nachlass. Reisebuch, um 1821

Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr.

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In den Spielsälen von Las Vegas gibt es keine Uhren.

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Die eine Zeit braucht Männer, um zu entstehen, die andere, um zu bestehen; die unsrige hat sie zu beidem nötig.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Drittes Bändchen. Sechstes Bruchstück. Sittliche Bildung des Knaben. § 105

So treiben wir Possen mit der Zeit, und die Geister der Weisen sitzen in den Wolken und spotten unser.

Shakespeare, König Heinrich IV. (King Henry IV), 2 Teile, Erstdruck 1598-1600

Die Zeit baut eine Festung und zerstört sie.

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Die Zeit geht hin und der Mensch gewahrt es nicht.

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Die Zeit totzuschlagen ist nicht Mord, sondern Selbstmord.

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Die Zeit fliegt dahin.

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Gute Anwendung macht uns die Zeit noch kostbarer.

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