Alle Sprüche
Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.
26202 Sprüche gefunden
Die Hoffnung, die aus der Welt geschöpft wird, ist, ohne davon zu reden, daß sie zuletzt täuscht, nie eine völlige; es bleibt immer ein gewisser Grad von Ungewißheit und Ängstlichkeit darin.
Und so zerbröckelt sich Monat um Monat und Jahr um Jahr in sonnenlosem Sich-müde-Hoffen… und nirgends auch nur ein Schimmer von Schein, daß es irgend einmal würde anders sein! Man gibt das Beste, das man kann, man gibt sein glühendstes Herzblut dran, mit Leben bezahltes Leben… und hat man etwas fertig gebracht… dann ist der ganze Dank dafür, daß ein paar Freunde freundlich sagen: Freut mich, das hast du gut gemacht! Und damit ist die Sache dann erledigt!
Es blüht auf öder Haide Ein winzig Blümelein; Es blickt aus tiefstem Leide Ein stiller Hoffnungsschein. – Es dörrt ein Blatt die Sonne Am blühendsten Rosenstrauch; Es zieht durch die höchste Wonne Ein leiser Wehmutshauch.
In Hoffnung schwört Ihr teurere Gelübde, als Ihr in Dank sie einlöst.
In die Nähe soll man nicht hoffen, aber in die Ferne.
Hoffnung ist das Beste, – wenn man sonst nichts hat.
Der Herr stärke Sie im Glauben, wo Sie nicht sehen, und in der Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist!
Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.
Kriecht die Hoffnung aus dem Loche Kriecht die Hoffnung aus dem Loche meiner Glücksverlassenheit? Putzt sich eine Glanzepoche aus der Trübnis dieser Zeit? Irgendwo vernahm ich Laute wie von schüchternem Applaus, und ich sah ein Licht, das schaute wie verlegene Liebe aus. Blitzt' es nicht auch in der Ferne wie von schimmerndem Metall? – Zweifellos: es drängen Sterne durchs Gewölk sich überall … Andrerseits ist zu erwägen: Hoffnung hat ein großes Maul, und des Dichters armem Brägen deucht ein Huf oft schon ein Gaul.
Zu Gott, den er im Staub verehrte, sprach Einst ein Kalif in seiner letzten Stunde Als einziges Gebet die frommen Worte: "Ich bringe Dir, allein'ger höchster Herrscher, Dir, einzig unbeschränktes Wesen, Alles, Was du entbehrst in Deiner Herrlichkeit Und nur uns Erdenwürmern wolltest gönnen: Schuld, Reue, Elend und Unwissenheit." – Doch hätt' er noch die Hoffnung nennen können.
Nenn mir den Menschen, der auf Hoffnung baute, die ihn nicht betrog.
Was fragst du den Mann Was fragst du den Mann Nach Heimat und Haus? Er hat sie nicht – Du horchest nach Vater Und Mutter ihn aus, Er kennt sie nicht. Was fragst du den Mann Nach Kind und Weib? Er klagt doch nicht, Daß sie ihn verließ Mit Seele und Leib Um einen Wicht … Was fragst du den Mann Nach seinem Gott? Er suchte Licht! – Warum blieb es dunkel In Elend und Spott? Er weiß es nicht.
Wir sollten das Beste hoffen, auf das Schlimmste gefasst sein und es nehmen, wie es kommt.