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Alles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß.
Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen.
Jede Form von Emigration verursacht an sich schon unvermeidlicherweise eine Art von Gleichgewichtsstörung. Man verliert – auch dies muss erlebt sein, um verstanden zu werden – von seiner geraden Haltung, wenn man nicht die eigene Erde unter sich hat, man wird unsicherer, gegen sich selbst misstrauischer.
Wir sind Aufbewahrer der unzähligen Begebenheiten, der Erfahrungen, der Erfindungen und der Werke des menschlichen Geistes.
Erfahrung ist zwiefach zu beurteilen, je nachdem wie sie das Selbstbewusstein hebt, inwiefern sie es unterdrückt.
Der Jüngling, wenn Natur und Kunst ihn anziehen, glaubt mit einem lebhaften Streben bald in das innerste Heiligtum zu dringen; der Mann bemerkt nach langem Umherwandeln, daß er sich noch immer in den Vorhöfen befinde.
Nur das feige, schlechte Herz wird schlechter durch Erfahrung, der Edle sieht die Laster und Verirrungen der Menschen bloß als Dissonanzen an, die die Harmonie seiner Brust in ein helleres Licht setzen und ihm sein eignes Glück fühlbarer machen.
O der Erfahrung die uns treulich warnt und niemals retten kann.
Ferne ist überall, auch in uns, aber das nützt dem Kurzsichtigen nichts.
Die Wehen der Enttäuschung bezeichnen oft die Geburtsstunde der Erfahrung.
Erfahrung ist nicht die Mutter, sondern die Tochter der Weisheit.
Erfahrung ist, wenn man seine Dummheiten mit Klugheit begeht.
Die Rechnungen, die von der Erfahrung präsentiert werden, muss jeder sofort bezahlen.
Schlechte Erfahrungen sind besser als gar keine.
Probieren Geht über Studieren.
Die eigentliche Anspruchlosigkeit ist nichts anderes als der demütige, kindliche Sinn, dem, wie Christus selbst sagt, das Himmelreich gehört, der keiner Verdienste sich bewußt ist, aber ein inniges Danken hat für jede Gabe, jedes Zeichen der Liebe, nichts sehnlicher wünscht, an nichts größere Freude hat, als lieb zu sein Gott und Menschen, Gott und Menschen es recht zu machen.
Die Belohnung Was belohnet den Meister? Der zart antwortende Nachklang Und der reine Reflex aus der begegnenden Brust.