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Das Schicksal gibt einem Menschen nicht die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Es gilt, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und nicht auf die nächste zu hoffen.
Man kann sein Schicksal weder voraussehen noch ihm entgehen; doch man kann es annehmen.
Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.
Egal wie eng die Pforte, wie mühevoll der Weg. Ich bin der Herr meines Schicksals, ich bin der Kapitän meiner Seele.
Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht noch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnen würde, so wäre jedes Schicksal erträglich!
Schulden, Alter und Tod kommen unangemeldet ins Haus.
Als der Stein vom Feuerstahl angeschlagen wurde, wunderte er sich sehr und sagte mit strenger Stimme zu ihm: "Welcher Wahn treibt dich, mich zu quälen? Tu mir nicht länger weh, denn du irrst dich in mir: niemand tat ich etwas zu Leide." Darauf antwortete der Feuerstahl: "Bist du geduldig, so sollst du sehen, welch ein Wunderbares aus dir hervorgeht." Auf diese Worte gab sich der Stein zufrieden, erduldete geduldig die Schläge und ward gewahr, wie aus ihm das wunderbare Feuer entsprang. So läßt auch Gott oft durch Schicksalsschläge die Heilige Flamme in uns aufspringen! Alle Seelen stammen von der Sonne. Der Herr, das Licht aller Dinge, wird die Gnade haben, mich, den Forscher des Lichtes zu erleuchten.
Was dir die Zeit befiehlt, vollende mit Kraft und unverdrossnem Mut, und siehe, du sprichst zuletzt, am Ende: So wie es kam, so war es gut!
Das Schicksal zürnt uns, aber zuweilen erscheint doch zwischen den ernsten Zügen noch ein freundliches Lächeln; wer weiß wie viele Mittel es uns noch darbietet, um seine Gunst wiederzugewinnen.
Hast du ein Schicksal, so begegnest du ihm auch, und sei es erst nach tausend Kilometern; hast du aber keines, so erblickst du es auch nicht mit bewaffnetem Auge.
Wir suchen schon in tausend Gründen Von unserm Schicksal das "Warum", Nur nicht da, wo es am nächsten zu finden: In eigner Schuld, da sind wir stumm.
Es hilft kein grämlich Streiten das Leben zu besteh'n; selbst seine Schattenseiten sollst du bei Licht beseh'n.
Wo ich gerne bin, da darf ich nicht hin; Aber was ich nicht mag, das hab ich alle Tag.
Was Schicksal schützt, das muß bestehen, und fehlt auch jede andre Hut; Was Schicksal schlägt, das muß vergehen, ist auch die Obhut treu und gut.
Nicht Schicksal entscheidet. Dein Sein und Tun bestimmen deine Kräfte, die in dir ruh'n. Es ist in deine Hand gegeben, als Weiser oder Tor zu leben.
Das Schicksal ist ein Wirbelwind, ein armes Blatt, das Menschenkind. Er treibt's zu Tal, er hebt's zum Hügel – das Blättchen rühmt sich seiner Flügel.
Dein Leben ist nicht dein eigen, es ist das Gleichgewicht der Kräfte, das Himmel und Erde dir zugeteilt. Deine Natur und dein Schicksal sind nicht dein eigen, sie sind der Lauf, den Himmel und Erde dir zugeteilt. Deine Söhne und Enkel sind nicht dein eigen, sie sind die Überbleibsel, die Himmel und Erde dir zugeteilt.