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26202 Sprüche gefunden
Das Schicksal folgt seinen eigenen Wegen.
Die Schicksalsgöttinnen vollenden ihr Werk.
So sagten es die Weissagungen.
Ein Unglücklicher werde aus einem Mächtigen, aus einem Unglücklichen ein Mächtiger.
Viele haben ihre Bestimmung bereits erfüllt, während sie noch ihr Schicksal fürchten.
Was auch immer das Schicksal in die Höhe gehoben hat, erhebt es, um es fallen zu lassen.
Aus der Königsherrschaft in die Sklaverei zu geraten ist schwer.
Ein säumigeres Schicksal, als es deinen Wünschen entspricht, erwartet dich.
Niemandem ist es je gelungen, die drei spinnenden Mädchen mit seinen Bitten zu erweichen: an dem einmal festgelegten Tag halten sie fest.
Das Schicksal kann man nirgendwo ausschließen.
Beklagst du dein Schicksal, so denk' an die Schneeflocken: die einen fallen auf einen Berggipfel, die anderen in den Kot!
Unser Schicksal – die ganze Welt. Darum geht es auch nie um den Einzelnen.
Unwissenheit und Eigenliebe verleiten die Menschen, alle Ereignisse, welche ihnen unerwartet oder verderblich sind, außerordentlichen Ursachen zuzuschreiben.
Das Schicksal Ich kenn' es längst. In meiner Kindheit Tage Rief es gebietend seine große Frage ... Hart ist sein Blick, − und seine blasse Rechte Schwer, wie das Grauen schlummerloser Nächte. Wohl ist in mir ein Frühling schlafen gangen Dereinst, als seine Fesseln mich umfangen. Doch klag' mich nicht. Die Stunde sei gesegnet Um deinetwillen, da ich ihm begegnet.
Wenn ich mir die Geschehnisse meines bisherigen Lebens vor Augen führe, erkenne ich, wie subtil die Einflüsse sind, die das menschliche Schicksal formen.
Das Schicksal liebt die Aprilscherze − zumeist schickt es dich im Mai deines Lebens in den April.
Sich fügen und in sein Los sich finden kann auch zur Kunst werden.
Auch das Göttliche hat sein Schicksal, und das heißt: einsam sein unter den Menschen.
Überall ist ein Stein im Weg, an dem die Vorübergehenden eine Hemmung finden. Sie nennen es nicht "den Stein im Weg", sie nennen es schonend "Schicksal".
Man murrt über ein Schicksal nicht, man trägt es; man schilt auch nicht über seine Lebensaufgabe, man löst sie.
Das Schicksal trägt einige auf seinen Flügeln und schleppt andere hinter sich her.