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26202 Sprüche gefunden

Man sagt, alte Leute werden wieder Kinder.

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Die Jahre rauben uns während ihres Ablaufs ein Glück nach dem anderen.

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Der Jugend Tugend gibt dem Alter noch Jugend.

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Wie alt bist Du? Weiß nicht, ist jedes Jahr verschieden.

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Rechte Jugend wird niemals alt, wer so hell und kühn ins Leben schaut, bleibt auch sein Meister immerdar. Denn das Leben ist ja doch ein wechselndes Morgenrot, die Ahnungen und Geheimnisse werden mit jedem Schritt nur größer und ernster, bis wir endlich vor dem letzten Gipfel die Wälder und Täler hinter uns versinken und vor uns im hellen Sonnenschein das andere sehen, was die Jugend meint.

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Ein hohes Lebensalter bedeutet nicht, daß das Alter von Natur kurz wäre und künstlich verlängert werden müßte, sondern daß die von Natur gesetzten Grenzen erreicht werden.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch III - Gi Tschun Gi. 2. Kapitel: Erreichung des vollen Alters / Dsin Schu

Male mich wie ich bin. Wenn du die Narben und Falten fortläßt, zahle ich dir keinen Schilling.

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Alt sein heißt ja nicht schwach sein; es heißt nur doppelt wach sein für das, was wahr und echt. Du lebenslang ein Wäger des Echten und sein Heger, just dir steht Altsein recht!

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Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehen lehrt.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 6: Vom Unterschiede der Lebensalter

Man kann sagen, daß der äußerlich alternde Mensch im kosmischen Sinne immer jünger wird; denn die Geistgestalt, auf die er angelegt ist, reift immer mehr aus dem zusammenfallenden Körper empor, je reifer seine Seele wird und je gesunder sich seine Entwicklung vollzogen hat.

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Was nicht hochkommt beim Bücken, legt sich auf den Rücken.

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Weißt du, was schlecht ist, im Alter? – Wenn es ein Aufbau, ein Übereinandertürmen rumpliger Vorurteile geworden; durch das die heilige Anlage der Jugend nicht mehr durchdringt, aber wo der Geist durch alles gehäufte Elend des Philistertums, dieser ganz unwahren, aber wirklichen Wahnwelt, durchdringt zur Himmelfreiheit, zum Äther und dort aufblüht, da ist Alter nur das kräftigste Lebenszeichen der Ewigkeit.

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In Sternennacht, wenn's dämmert sacht über Feld und Heide, mußt himmelwärts o Menschenherz dich heben in Lust und Leide.

Sonntagsfeier. Andachten aus der Schatzkammer der Denker und Dichter, Verlag des Vereins für soziale Ethik und Kunstpflege in Berlin

Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist als in das Gesicht.

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A. Sie sind sehr alt geworden. B. Ja, das ist gewöhnlich der Fall wenn man lange lebt.

Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 1215]

Um das Alter einer Frau zu erfahren, frage zuerst sie und dann ihre Freundin. Der Durchschnitt ist ihr wahres Alter.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ottilie Es hat der ernste Gang der Jahre Dein Antlitz leise schon gekerbt Und dir die dunkelbraunen Haare Zu mattem Silber fast entfärbt. Doch hold und schlank sind noch die Glieder, Die du so leicht im Gange regst, Und reich hängt deine Flechte nieder, Wenn du sie tief im Nacken trägst. Und Stunden gibt es, wo die ganze Zurückhängende Jugend bricht Aus deinem Aug mit scheuem Glanze, Der von verlornem Leben spricht. Dann will es schmerzlich mich durchsprühen, Und küssen möcht ich deinen Mund! Du fühlst es, und mit sanftem Glühen Erbebst du tief im Herzensgrund. So bebt des Herbstes letzte Traube, Vergessen von des Winzers Hand, Mit letzter Glut im fahlen Laube, Wenn sie ein später Wandrer fand.

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Tiefer Friede Die Tage verblassen, die Stunden zergehn, Die Waffen rasten und rosten; Ich bin von vorn und von hinten besehn Ein armer verlorener Posten. Es kreisen die Dohlen, es kriecht das Gewürm, Die Menschen hassen und lieben; Ich bin wie ein alter Regenschirm In Gedanken stehengeblieben. Staub deckt meine Falten, es wackelt der Knauf, Es wankt das Skelett unterm Knaufe; Ich wollte, des Schicksals Hand spannte mich auf Und hielte mich unter die Traufe.

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Es ziemt sich dem Bejahrten weder in der Denkweise noch in der Art, sich zu kleiden, der Mode nachzugehen.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Mit ungehemmten Flügeln dringen Wir jung wie Adler in die Luft; Doch jeder Tag kürzt uns die Schwingen, Und endlich sinken wir gelähmt zur Gruft.

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Das Alter, das den Menschen der Lächerlichkeit aussetzt, nimmt ihm zugleich auch das Gefühl für diese Lächerlichkeit.

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