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26202 Sprüche gefunden

Wehe denen, die mit ihrer Liebe geizen. Sie sterben, bevor ihre Zeit um ist.

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Der Tag wird kommen, nachdem wir den Raum, die Winde, die Gezeiten und die Gravitation nutzbar gemacht haben, an dem wir für Gott die Energien der Liebe nutzbar machen werden. Und an diesem Tag, zum zweiten Mal in der Geschichte der Welt, werden wir das Feuer entdeckt haben.

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Wer nicht lieben kann, der versteht nicht menschlich zu leben.

Lupin (Hg.), Findlingsteine. Erbauliches und Beschauliches aus Dichterwerken, 1856

Freu dich nicht so sehr, daß du geliebt wirst, als daß du lieben kannst!

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Lieben kannst du, du kannst lieben; Doch verliebe dich nur nicht.

Lessing, G. E., Gedichte. Lieder. Aus: Das aufgehobene Gebot, Lysias

Wenn sie aus Liebe närrisch wird, so wäre sie es früher oder später auch ohne Liebe geworden.

Lessing, Emilia Galotti, 1772. 1. Akt, 6. Auftritt, Der Prinz

Es eifre jeder seiner unbestochnen Von Vorurteilen freien Liebe nach!

Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783. 3. Akt, 7. Auftritt, Nathan. Originaltext

Die fürchtende Liebe sieht weit.

Lessing, Emilia Galotti, 1772

Lied aus dem Spanischen Gestern liebt ich, Heute leid ich, Morgen sterb ich: Dennoch denk ich Heut und morgen Gern an gestern.

Lessing, G. E., Gedichte. um 1780

Mensch, was bist du ohne Lieb und ohne Wein, doch bloß ein Stein.

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Die eheliche Liebe selber erhält sich unter der Schneedecke der ehelichen Zänke ganz warm.

Jean Paul, Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte, 1820-22 (blieb wegen schwerer Schicksalsschläge nur Fragment). Zwölftes Kapitel

Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Viertes Kapitel. Ergänzung-Anhang zur sittlichen Bildung. § 126

Wahrlich, ich hab' oft den Wunsch getan – und nachher ein Gemälde daraus gemacht –, ich möchte dabeistehen können bei allen Aussöhnungen in der Welt, weil uns keine Liebe so tief bewegt als die wiederkehrende.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Erster Band. Zweite Jobelperiode. 16. Zykel

O! der Mensch sieht es oft spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war, und wie groß das verkannte Herz.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Erstes Heftlein. 3. Hundposttag

Der Mantel der Liebe bedecket alle Fehler.

Jean Paul, Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel, kurz Siebenkäs, 3 Bde., 1796/97. Viertes Bändchen. Intelligenzblatt der Blumenstücke

Jede Liebe glaubt an eine doppelte Unsterblichkeit, an die eigne und an die fremde. Wenn sie fürchten kann, jemals aufzuhören, so hat sie schon aufgehört. Es ist für unser Herz einerlei, ob der Geliebte verschwindet oder nur seine Liebe.

Jean Paul, D. Katzenbergers Badereise; nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen, 2 Bde., 1809. III. Die Vernichtung: Eine Vision

Wie ein Prometheus-Geier hängt Liebe-Sehnsucht sich an das Herz und verwundet es, aber nur, um es zu vergrößern.

Jean Paul, Herbst-Blumine oder gesammelte Werkchen aus Zeitschriften, 3 Bde., 1810-20. Zweites Bändchen. XII. Poetische Kleinigkeiten

Solang' ein Weib liebt, liebt es in einem fort – ein Mann hat dazwischen zu tun.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Dritter Band, 15. Jobelperiode, 68. Zykel. Der Mann und das Weib

Dein Leben sei der verlängerte Mai, deine Ehe die verlängerte Liebe [...].

Jean Paul, Herbst-Blumine oder gesammelte Werkchen aus Zeitschriften, 3 Bde., 1810-20. Erstes Bändchen. VII. Hochzeit-Gedicht für eine Freundin, 1792

Das Sehnen nach Liebe ist selber Liebe.

Jean Paul, Der Jubelsenior, 1797. Dritter Hirten- oder Zirkelbrief

Die Liebe ist das Leben des Weibes, aber eine Episode im Leben des Mannes.

Fried (Hg.), Lexikon deutscher Citate, hg. von Alfred Hermann Fried, Leipzig 1888