Alter Sprüche
Sprüche über Alter
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Was ist ein alter Mann anders als eine Stimme und ein Schatten?
Wenn ich noch ein Zeichen des Verstandes angeben soll, das mich selten betrogen hat, so ist es dieses, daß die Leute, die sehr viel älter sind, als sie scheinen, selten viel Verstand hatten, und umgekehrt junge Leute die alt aussehen sich auch dem Verstande des Alters nähern.
Je älter man wird, desto toleranter gegen das Herz und intoleranter gegen den Kopf.
Wer nicht den Geist seines Alters hat, hat seines Alters ganzes Ungemach.
Wir alle gehen ins Tal hinab, in welchem Alter wir auch stehen, denn die Zeit hält keinen Augenblick still.
Wir werden nicht älter mit den Jahren, wir werden neuer jeden Tag. We turn not older with years, but newer every day.
Alte Knaben haben genauso ihr Spielzeug wie die jungen, der Unterschied liegt lediglich im Preis.
Ein alter Mann ist wie ein offenes Grab, draus kriecht der Hauch des Todes über dich.
In einer Herbstnacht einsam sitzend Einsam sitzend, bekümmert ob der grauen Schläfen, Im leeren Zimmer ersehn ich die zweite Nachtwache. Wilde Beeren fallen im Rauschen des Regens, Unter der Lampe zirpt eine Heuschrecke. Des Schopfs Ergrauen ist schließlich unumkehrbar, Das Lebenselixier hat niemand je zustandegebracht, Wer wissen will, was Krankheit und Alter überwindet, Der muß sich allein dem Ungeborenen widmen.
Je älter, desto mehr entschuldigt, desto weniger achtet man d(ie) Menschen.
Harpagons Alter Wie alt ich bin, spricht Harpagon, gern gäb' ich Kunde. Mein Gold und Silber pfleg' ich nachzuzählen, Doch meine Jahre nicht, die kann mir niemand stehlen.
Als David kam ins Alter, Da sang er fromme Psalter.
Wird dein Alter gequält, so hoffe wieder, Erdensohn! Nichts ist kürzer als das Alter, denn du weißt ja kaum, wann es beginnt. Jeder Lebenszeit erinnerst du dich, und findest sie verschönert wieder, nur der Zeit des Alters nicht; aber wenn du droben hinter dem Tode dich des Alters erinnerst, so findest du auch deine letzten Tage verschönert wieder.
Der alte Kater und die junge Maus Ein junges Mäuschen, fast ein Kind noch, wollt' es wagen, 'nes alten Katers Herz zu rühren durch ihr Klagen und Flehn, und bat daher den alten Mäusegraus: "Laß mich am Leben! Ist 'ne Maus von meiner Größ' und meinem Magen denn eine Last für solch ein Haus? Meinst du vielleicht, ich hungre aus den Wirt samt Wirtin und Gesinde? Ein Körnchen Weizen ist mein Schmaus, fett macht mich eine Käserinde. Jetzt bin ich mager; drum wart nur noch ein'ge Zeit, deiner Nachkommenschaft steh' ich zum Mahl bereit." So sprach die Maus, als sie der Kater fing."Dich halt ich", sagt' jener, "und du irrst gewaltig! Wer bin ich, daß du so mit mir zu reden wagst? Das nützt dir ebenso, als ob du's einem Tauben sagst. Ein alter Kater und Begnad'gung? Welch Ansinnen! Nach unsrem Brauch - du kennst ihn doch? - stirbst du. Marsch! Gleich ins schwarze Loch! Klag's den drei Schwestern, die dort spinnen! Für meine Kinder gibt's genug zu fressen noch." Wort hielt er. Fragt ihr, was an kalter und trockener Moral die Fabel bringt zu Tag? Die Jugend schmeichelt sich, daß alles sie vermag; stets unbarmherzig ist das Alter.
Wer in der Jugend sich durch Mühsal mußte schlagen, Den rührt's im Alter nicht, wenn sich die Jungen plagen.
Spruch des Alters 1 Vergessen und Vergessenwerden! – Wer lange lebt auf Erden, Der hat wohl diese beiden Zu lernen und zu leiden.