Alter Sprüche
Sprüche über Alter
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Bis in sein spätes Alter nimmt man Abschied von seiner Jugend.
In der Jugend will man sonderbarer erscheinen als man ist, im Alter weniger sonderbar als man ist.
Altwerden ist nur steigende Müdigkeit vor dem Schlafengehen.
Das schlimmste Übel ist, ausscheiden aus der Schar der Lebendigen, ehe man stirbt.
Das Alter ist eine unheilbare Krankheit.
Hin geht die Zeit, und verlässt uns, wir mögen noch so sehr um sie geizen. Weder die künftige ist mein, noch die vergangene. Ich schwebe auf einem Punkt der fliehenden Zeit, und Größe ist's, genügsam zu sein.
Das Greisenalter, das wir alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.
Vor nichts muß sich das Alter eher hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit zu ergeben.
Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.
Niemand ist so alt, dass er nicht noch ein Jahr leben zu können glaubt.
Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann.
Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.
Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.
Im Alter versteht man besser die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen.
Ein hohes Alter zu erreichen, gibt es, bei fehlerfreier Konstitution, als völlig notwendige Bedingung, zwei Wege, die man am Brennen zweier Lampen erläutern kann: die eine brennt lange, weil sie, bei wenigem Öl, einen sehr dünnen Docht hat; die andere, weil sie, zu einem starken Docht, auch viel Öl hat: das Öl ist die Lebenskraft, der Docht der Verbrauch derselben, auf jede Art und Weise.
Das Alter aber hat die Heiterkeit dessen, der eine lange getragene Fessel los ist und sich nun frei bewegt.
Was einer »an sich selbst hat«, kommt ihm nie mehr zu Gute, als im Alter.
Oft hat ein hochbetagter Greis keinen anderen Beweis für die Länge seines Lebens als die Summe seiner Jahre.
Wo die eigene Kraft dich verläßt und zur Neige ist, wo du nicht mehr fassen, wirken und schaffen kannst, da fügen sich die Hände still in einander, und dieses Sinnbild spricht: ich kann nicht mehr, waltet ihr, ihr ewigen Mächte!