Alter Sprüche

Sprüche über Alter

1145 Sprüche in dieser Kategorie

Wir finden, daß alle die, welche ein hohes Alter erreichten, solche Menschen waren, die in der Jugend Mühe, Arbeit, Strapazen ausgestanden haben.

Hufeland, Makrobiotik oder Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern, 3. Auflage 1805 (EA: 1796)

Nach und nach wird es dann einsamer um uns, vieles wird uns gewaltsam entrissen, das meiste lernen wir aufgeben, denn die Ansprüche steigen und werden nur selten befriedigt, und nur weniges, dies aber dann um so inniger, können wir bis ans Ende festhalten.

Internet

Das Altern ist eine heimtückische Krankheit, die sich ganz von selbst und unbemerkt einschleicht.

Internet

Nicht an Ermattung, nicht an Alter denken!

Internet

Wenn man einen Alten höflich und glimpflich um das Leben bringen will, so soll man ihm ein junges Weib geben; das ist eines Alten gewisses Gift.

Internet

O du schwere Last des Alters, wie verhaßt bist du!

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.

Altes und junges Fleisch ist nicht gut beisammen.

Internet

Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als dass man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mitaltern.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 4: Von dem, was einer vorstellt

Der Mann bracht' es auf siebzig gar; Das heißt: von seinem siebenten Jahr Hat all sein Wirken von Kind bis jetzt Nur eine Null ihm zugesetzt.

Internet

Es ist ein Unterschied, ob man nur älter wird oder veraltet.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004. Nach Lord Samuel

Jüngling wirst du nicht wieder, noch Mann, wenn das Haar sich dir bleichte, Aber, sobald du nur willst, wirst du auf's Neue ein Kind!

Hebbel, F., Briefe. 9. September 1857

Die Wissenschaft verjüngt die Seele und vermindert die Bitternis des Alterns. Deshalb sammle die Weisheit wie eine süße Nahrung für das Alter.

Internet

Am Ende des Lebens gehen dem gefaßten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 2. Heft, 1825

Warum kann man mit fünfunddreißig Jahren nicht so gut anfangen wie mit zehn?

Internet

Die Falten um die Stirne dein Laß sie nur heiter ranken; Das sind die Narben, die darein Geschlagen die Gedanken.

Scheffel, Der Trompeter von Säckingen, 1854. Lieder des stillen Mannes. Aus der Erdmännlein-Höhle

Ein großer Vorteil, alt zu sein, liegt darin, daß niemand mehr behauptet, man werde alt.

Internet

Das Altern ist nichts für Feiglinge.

Internet

Das Alter ist eine völlige Verstümmelung. Man hat alles, aber jedem einzelnen das man hat, fehlt etwas.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 296.

In lärmendem Spiele erkennen wir den Knaben, in emsiger Tätigkeit den gereiften Mann und in schwacher Geschwätzigkeit den Greis.

Internet

Weisheit der Alten Nimmt unser Leib erst ab, nimmt der Verstand recht zu: Die Seele, scheint es, hat mehr vor dem Leibe Ruh.

Logau, Sinngedichte, aufs neue überarbeitet, mit drey Büchern vermehrt, und mit Anmerkungen begleitet von Karl Wilhelm Ramler, 2 Bde., 1791

Gott sprach, es werde Licht – und meine Haare hielten sich daran.

Internet