Alter Sprüche

Sprüche über Alter

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Altern ist eine unausweichlich physiologische Veränderung des Organismus mit fortschreitendem Verlust der Anpassungsfähigkeit.

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Nichts macht schneller alt, als der immer vorschwebende Gedanke, daß man älter wird.

Lichtenberg, Sudelbuch K, 1793-1796. [K 55]

Der Mensch ist der größten Werke alsdann fähig, wenn seine Geisteskräfte schon wieder abnehmen.

Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 41]

Gesprungene Töpfe halten am längsten.

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Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Erster Band. Sechste Jobelperiode. 34. Zykel

Jeder ist mit seinem Leibe sein eignes Gebeinhaus.

Jean Paul, Nachlass

Die Misanthropie im Alter ist weniger Haß gegen als Übersättigung mit Menschen.

Jean Paul, Nachlass. Merkblätter, 1820

Lebende Geschöpfe dürfen wir nicht wie Schuhe, Töpfe und Pfannen behandeln, die wir fortwerfen, wenn sie vom Dienst abgenutzt und abgetragen sind.

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Willst du alt werden, so werde bald alt.

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Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren.

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Leidenschaftslosigkeit, das heißt eine immer gleiche und abgeklärte Betrachtungsweise macht die Weisheit der Greise aus.

Tolstoi, Tagebücher. 1854

Verpfusche nicht das Finale deines Lebens!

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Lang leben will alles, aber alt werden will kein Mensch.

Nestroy, Die lieben Anverwandten, 1848

Das is a alte Wahrheit: über a altes Weib geht nix als a Mann, der a alt's Weib ist.

Nestroy, Der Unbedeutende (literarische Vorlage: Das Sandkorn von Michel Masson), 1846

Von Menschen in der Mitte des Lebens sagen wir, sie hätten ihr Maximum von Kraft und Vitalität erreicht; dann sollen sie ihrer eingeborenen Natur gemäß welken und "verfallen". Dieses unerschütterliche Vertrauen in das Altern… muß das Altern nach sich ziehen.

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Wenn man alt ist, gibt es nichts Schrecklicheres als die Nase in Jugenderinnerungen zu stecken.

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Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

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Siehe, das nenn ich doch würdig, fürwahr, sich im Alter beschäftgen!

Kleist, H., Gedichte. Herr von Goethe

Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

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Mich frug mein Freund, wie viele Lebensjahre bereits auf meinen Schultern ruhten? Ich sprach: "Im besten Falle zwei Minuten." Er wies bestürzt auf meine weißen Haare. Da sagte ich: "Wir müssen klar erkennen, wie sich verteilt des Lebens Wert und Maß. Ich küßte einmal so, daß ich es nie vergaß... Den Rest des Erdenseins kann ich nicht Leben nennen..."

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Gewiß wird man durch anhaltende Bedienung vor der Zeit alt und unfähig.

Goethe, J. W., Tagebücher. 1786: Italien. Reise für Frau von Stein, 1. Stück: Von Carlsbad auf den Brenner in Tyrol