Alter Sprüche
Sprüche über Alter
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Altern ist eine unausweichlich physiologische Veränderung des Organismus mit fortschreitendem Verlust der Anpassungsfähigkeit.
Der Mensch ist der größten Werke alsdann fähig, wenn seine Geisteskräfte schon wieder abnehmen.
Lebende Geschöpfe dürfen wir nicht wie Schuhe, Töpfe und Pfannen behandeln, die wir fortwerfen, wenn sie vom Dienst abgenutzt und abgetragen sind.
Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren.
Leidenschaftslosigkeit, das heißt eine immer gleiche und abgeklärte Betrachtungsweise macht die Weisheit der Greise aus.
Das is a alte Wahrheit: über a altes Weib geht nix als a Mann, der a alt's Weib ist.
Von Menschen in der Mitte des Lebens sagen wir, sie hätten ihr Maximum von Kraft und Vitalität erreicht; dann sollen sie ihrer eingeborenen Natur gemäß welken und "verfallen". Dieses unerschütterliche Vertrauen in das Altern… muß das Altern nach sich ziehen.
Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.
Siehe, das nenn ich doch würdig, fürwahr, sich im Alter beschäftgen!
Mich frug mein Freund, wie viele Lebensjahre bereits auf meinen Schultern ruhten? Ich sprach: "Im besten Falle zwei Minuten." Er wies bestürzt auf meine weißen Haare. Da sagte ich: "Wir müssen klar erkennen, wie sich verteilt des Lebens Wert und Maß. Ich küßte einmal so, daß ich es nie vergaß... Den Rest des Erdenseins kann ich nicht Leben nennen..."
Gewiß wird man durch anhaltende Bedienung vor der Zeit alt und unfähig.