Alter Sprüche – familie
19 Sprüche gefunden
Alte Leute sind der Stolz des Hauses.
Gesprungene Töpfe halten am längsten.
Wenn du keinen alten Menschen zu Hause hast, so leih dir einen.
Er hat schon Vater Abraham gesehen.
Bei uns in der Familie werden die Leute sehr alt, wenn sie nicht vorher sterben.
Wie du vielleicht auf einer Seereise, wenn das Schiff eine Zeit in einem Hafen vor Anker liegt, aussteigst, um Wasser zu holen, auf dem Wege dorthin eine kleine Muschel oder ein Zwiebelchen auflesen magst und dabei dennoch deine Gedanken stets auf das Schiff gerichtet haben und fortwährend zurückschauen mußt, ob nicht etwa der Steuermann rufe — und wenn er ruft, alles verlassen mußt, um nicht sonst wie die Schafe gebunden, gleich einem ungehorsamen oder entlaufenen Sklaven, in das Schiff geworfen zu werden — also magst du auch im Leben tun, wenn dir eine Frau oder ein Kindlein gegeben ist, dich daran freuen. Wenn aber der Steuermann ruft, so eile zum Schiff, verlaß alles und schaue dich nach nichts um. Doch bist du ein Greis, so entferne dich überhaupt nie mehr weit vom Schiffe, damit du nicht zurückbleibst, wenn der Steuermann ruft.
Einen Älteren fahre nicht an, sondern ermahne ihn wie einen Vater, die jüngeren Männer wie Brüder, die älteren Frauen wie Mütter, die jüngeren wie Schwestern, mit allem Anstand.
Wenn das Haupt wackelt, so fallen die Füße auch.
In vielen Ländern brauchen alte Menschen Hilfe. In anderen hilft es, wenn sie gebraucht werden.
Altes und junges Fleisch ist nicht gut beisammen.
Es geht uns, wie ichs oft auf dem Felde gesehen habe, daß sie zusammenrücken und aneinanderstehen, wenn es regnet und wittert! Je älter und stiller man in der Welt wird, um so fester und froher hält man sich an erprüfte Gemüter.
Nicht derjenige ist der älteste, der von der Wiege am weitesten entfernt ist, sondern der, welcher dem Grabe am nächsten steht.
Würde, hohe Stellung oder großer Reichtum sind in gewissem Sinne notwendig für alte Leute, um die jüngeren in einer bestimmten Entfernung zu halten, die sonst allzu fähig wären, auf ihre Jugend pochend, sie zu beleidigen.
Ein Balg Die alte Frau hat ein hartes Gesicht, Doch kluge, sanfte Augen, Die wenig mehr beim Pfenniglicht Und nicht zum Weinen taugen. Sie war ein Balg … Als Findelkind Verlass'ner als die Armen, Bat weder Herren noch Gesind Um Futter und Erbarmen. Sie griff fest zu und schaffte stramm Wie ehrbar ernste Leute, Daß nie sie Unverdientes nahm Erfreut das Weib noch heute. Sie zeigt auch jetzt mit Bauernstolz Erdarbte Talerscheine: "Die sind mein unverbranntes Holz, Meine ungetrunknen Weine… Die sind mein ungegessenes Brot, Auf jedem steht geschrieben: Ein Alter ohne Schand' und Not… Und was mir Gott schuldig geblieben."
In der Jugend ist man bei seinen Eltern, in späteren Jahren bei seinen Kindern, und im Alter allein.
Ehren wir die weißen Haare, vor Allen aber die Unsern!
In Armut soll man um so fester, im Alter um so willensstärker sein.
Gerade die späten Jahre bedürfen einer vertrauten, tröstenden Gemeinschaft, einer Stütze, – vor allem: der Liebe! – und gerade die letzte Wegstrecke müssen viele allein gehen!
Ich entstamme einem drahtigen und langlebigen Geschlecht. Einige meiner Vorfahren waren hundertjährige und einer von ihnen lebte 129 Jahre. Ich bin entschlossen, diese Bilanz fortzuführen, und schmeichele mir mit sehr verheißungsvollen Aussichten. Andererseits hat mir die Natur auch eine lebhafte Fantasie geschenkt ...