Alter Sprüche – geburtstag

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Du hätt'st nicht alt werden sollen, eh' du klug geworden wärst.

Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608. Erster Auftritt, fünfte Szene, Narr

Fluch dem Alter! Es bringt nur Leid, Schmerz und Tod!

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.

Wenn man alt wird, muß man sich schmücken.

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Erst dann ist man alt, wenn man zu bequem wird, zu genießen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ich wollte schon immer alt werden, wenn nur die, die um mich her sind, jung blieben.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 8. März 1833

Das entzückende Gefühl des richtigen Alters: "Wenn ich den Krempel um mich her ansehe und mir sagen darf, das brauchst du ja nicht mehr!"

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Bettet doch alte Menschen weich und warm und lasset sie recht genießen, denn weiter vermögen sie nichts mehr; und beschert ihnen gerade im Lebens-Dezember und in ihren längsten Nächten Weihnachtsfeiertage und Christbäume! Sie sind ja auch Kinder, ja zurückwachsende.

Jean Paul, Aufsätze. Politisches und poetisches Allerlei

Ein gesundes Alter ist zugleich lebensfroh.

Grimm, Rede über das Alter, 1860

Das Alter ist eigentlich eine Krankheit.

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Ihr Alter? Das, meine Dame, hängt von ihren Absichten ab.

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Aber ein Jubilar, was hat denn der heute Jubelnswertes erreicht? Das siebenzigste Altersjahr. Ein verwünschter Gewinn! Das heißt einen Erlaubnisschein auf Magenkrebs oder Gehirnerweichung.

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Das Alter ist eine Krankheit, daran man sterben muss.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Wort: "Sie werden alt!" wird nur als Prophezeiung gern gehört.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das krancke Alter Weil Alter eine Kranckheit ist, so kan man dem vergeben, Der uns den Tod hat angewüntscht und nicht ein langes Leben.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Mit dem Alter werden die Tage immer länger, die Jahre immer kürzer.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Erst wenn man altert, äußert man so gerne, wie jung man sich fühlt.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Das Alter selbst ist eine Krankheit.

Terenz, Phormio, 161 v. Chr. Originaltext: Senectus ipsa morbus (est)

Jung sein ist schön; alt sein ist bequem.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Auf Henriettens Geburtstag. Rosen und Nelkenblumen glänzet lichter, Wann das beste der Mädchen euch besuchet, Dank gen Himmel lächelt, und Wonnethränen Auf euch herabweint. Thränen des Danks, daß ihre Jugendtage Gleich dem Säuseln des Mayn vorüberflohen, Und den frohen Reigen ein neues ihrer Jahre begonnen. Schönstes der Mädchen! Spiel auf Veilchenauen, Tanz im Nachtigallwäldchen sey dein Leben, Gleich dem Lorbeer blühend, der deine finstre Locke beschattet. Rosen und Nelkenblumen glänzet lichter, Gleicht Elysiums Blumen, wann sie meiner Denkt, dann komm' ein Lüftchen, und flüstr' ihr tausend Seufzer entgegen.

Hölty, L., Gedichte. Originaltext

Die Jahre des Menschen gleichen der Seitenzahl von Büchern; bei guten Menschen und guten Büchern ist es einem leid, wenn es an die letzte Jahres- oder Seitenzahl geht; bei schlechten Menschen und Büchern dankt man seinem lieben Himmel, wenn sie gar sind.

Kaiser, Die Schule des Armen, o. J. [1847/48]. Erster Akt, erste Szene. Christoph

Wie eine Krankheit muss man das Alter bekämpfen: Man muss sein körperliches Befinden berücksichtigen, sich in Maßen körperlich ertüchtigen und nur soviel Speise und Trank zu sich nehmen, dass es die Kräfte erneuert und nicht etwa schwächt.

Cicero, Cato der Ältere über das Greisenalter (Cato maior de senectute), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Pugnandum tamquam contra morbum sic contra senectutem: habenda ratio valetudinis, utendum exercitationibus modicis, tantum cibi et potionis adhibendum, ut refeciantur vires, non opprimantur