Alter Sprüche – hochzeit
18 Sprüche gefunden
So ein alter Kerl ich bin, wo ich Liebe sehe, ist mir's immer, als wär ich im Himmel.
Im Alter verschiebt sich die Libido immer stärker in Richtung Küche und Kochtopf.
Ob man lieber auf Frauen oder auf Wein verzichtet, hängt vom Jahrgang ab.
Wenn ein alter Mann ein junges Weib heiratet, so ist es ebenso, als wenn ein Aff' auf den Ofen kriecht.
"Madame, der Herbst Ihres Lebens ist mehr wert als der Frühling Ihrer Gefährtin."
Wenn man auch früher verliebt war, das schadet nichts, wenn man nur später gemütlich wird.
Vor manchen, manchen Jahren, als ich zuerst dich sah, war eine Locke rabenschwarz, braun deine Wange da. Jetzt ist die Wange blässer, wie Silber glänzt dein Haar, und dennoch bist du lieber mir, ja lieber, als mir der Jüngling war. Des Lebens schroffe Hügel erstiegen Hand in Hand wir, wie es Wind und Wetter gab. hin über Fels und Sand; jetzt ist der Abend milder, wir steigen sanft hinab, und dort am Fluß erwartet uns zusammen ein Brautgemach, das Grab.
Wenn man einen Alten höflich und glimpflich um das Leben bringen will, so soll man ihm ein junges Weib geben; das ist eines Alten gewisses Gift.
Im Alter die Liebe, wie im Alter der Jahre, lebt man nur noch für die Übel, aber nicht mehr für die Freuden.
Ein älterer Mann zu seiner Frau: "Hörst du dir noch den Wetterbericht an, oder verlassen wir uns auf mein Rheuma?"
Mancher wäre noch lange nicht alt erschienen, hätte er nicht eine junge Frau genommen.
Freit ein Alter ein junges Mädchen, nicht windet der Liebe Göttin ihm Rosen, sie flicht beißende Kress' ihm zum Kranz.
Junge Leute gehen in Gruppen. Erwachsene in Paaren und alte Menschen allein.
Heirat im Alter – entweder Kreuz oder Hörner.
Die Liebe älterer Leute ist oft kleinlich und lästig.
Das Alter achtet die Liebe, aber – ungleich der Jugend – wenig die Zeichen der Liebe.
Die Männer altern, und die Frauen verändern sich.
Die Frau des Alternden Es ist nicht mehr, wie in den ersten Jahren, Da sie einander liebten, überreich – Ein Frühherbstschimmer, wie der Reif so bleich, Ruht heute schon auf seinen müden Haaren, Doch sie blieb unversehrt und mädchengleich. Und immer noch, wenn sie auf Wiesen gehen, Und sie sich eng an seine Schulter lehnt, Weiß er, daß sie nichts anderes ersehnt, Als dies: mit ihm auf ihren jungen Zehen Durchs Land zu schreiten, das sich blühend dehnt. Da ist sie noch ganz sein – auch in den Nächten, Wenn schwerer Duft von dunkeln Beeten weht. Und seiner Inbrunst, die schon fast Gebet, Begegnet sie im Golde loser Flechten Und gibt ihm reicher, als er selbst erfleht. Doch wenn des Abends einmal Geigen klingen, Und ihr geschmeidig schlanke Tänzer nahn, Da sieht sie ihn so fremd und fragend an, Und plötzlich ist sie voll von fernen Dingen, Wie einem andern Zauber aufgetan. Und wenn sie dann aus schmiegsamen Armen Zu ihm zurückkehrt, der so sehr allein, Hat sie ein Lächeln, heimlich, kühl und fein, Und Blicke voll verschwiegenem Erbarmen Und Worte wie Verzichten und Verzeihn.