Alter Sprüche – modern

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Was ist eigentlich alt? was jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet; alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Geschichtslehre

Alt ist darum nicht Recht.

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Wir loben die Alten als fromme Leut, doch leben wir gern in unserer Zeit.

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Der Alten Rat, der Jungen Tat, macht Krummes grad.

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Alte Geigen bezieht man auch mit neuen Saiten.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Alte Bäum' verpflanz mr net.

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Wissen Sie, was es heute heißt, alt zu sein? Man kennt alle Antworten – aber keiner stellt die Fragen.

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Ein Mann ist so jung als er sich fühlt – eine Frau ist so alt als sie aussieht.

Unger, Mosaik. Bunte Betrachtungen und Bemerkungen, 3. Auflage 1911 (EA: 1906)

Jeden Tag werden wir grauer. Ich sehe aber nicht ein, warum das so sein muß.

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Grau ist ein Zeichen von Altertum und nicht von Weisheit.

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Wie alt bist du eigentlich? Ich falle nicht mehr unter die Lottozahlen!

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Oldtimer: die Antwort auf "Abi 93" gesichtet: Im Rückfenster eines Autos die Inschrift "Rente 93" gelesen. Fahrzeug und Fahrer angegraut. Die grauen Panther machen mobil.

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Die Jugend eines alten Mannes sitzt im Portemonnaie.

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Gedanken hat das Alter, die Jugend hat Ideen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Alten bestimmten die Moral, da sie ihre Triebe zu beherrschen gelernt haben, als sie schwach geworden waren; die Jungen erlauben sich ihr Ausleben und missachten das, was den Alten immer teuer war – die feste Form, die Hierarchie und den Schutz des Erreichten an Besitz, Bildung, gesellschaftlicher Stellung.

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Die schnellste Art, alt zu werden, ist, neue Ideen urteilslos von der Hand zu weisen.

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Jetzt glaubt man mehr an Jung- als Altmeister.

Förster (Hg.), Denkwürdigkeiten aus dem Leben von Jean Paul Friedrich Richter. Zur Feier seines hundertjährigen Geburtstages, 4 Bde., 1863. Gedanken 1799

Jugend wild, Alter mild.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Alter hat nichts als Erfahrung, und die zählt nichts bei einer Generation, die nur Erfindung will. Neues! Frisches! ruft die Gegenwart, und das leistet nur die Jugend, die Kraft.

Nestroy, Der Schützling, 1847

Es ziemt sich dem Bejahrten weder in der Denkweise noch in der Art, sich zu kleiden, der Mode nachzugehen.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Uns Alten ist's so eigen, wie es scheint, mit unsrer Meinung übers Ziel zu gehn, als häufig bei dem jungen Volk der Mangel an Vorsicht ist.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603