Alter Sprüche – sprichwort

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Wenn man einen Alten höflich und glimpflich um das Leben bringen will, so soll man ihm ein junges Weib geben; das ist eines Alten gewisses Gift.

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Altes und junges Fleisch ist nicht gut beisammen.

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Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Leuten gibt.

Schleich, Die Weisheit der Freude, 1920. Das Leben – ein Erleben

Ein älterer Mann zu seiner Frau: "Hörst du dir noch den Wetterbericht an, oder verlassen wir uns auf mein Rheuma?"

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Greise sind des Volkes Majestät.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Lebensalter, Leben und Tod

Alte Leute sind wie alte Chroniken, die alberne, aber treue Berichte über die Vergangenheit geben, und die nur deshalb wert sind, gekannt zu sein.

Pope, Gedanken über verschiedene Gegenstände (Thoughts on Various Subjects), gemeinsam mit Jonathan Swift verfasst

Einem bejahrten Manne verdachte man, daß er sich noch um junge Frauenzimmer bemühte. "Es ist das einzige Mittel", versetzte er, "sich zu verjüngen, und das will doch jedermann."

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809. Aus Ottiliens Tagebuche

Erzählen gehört zum Charakter des Greises.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Erster Band. Drittes Buch. Die Welt als Vorstellung zweite Betrachtung: Die Vorstellung, unabhängig vom Satze vom Grunde: die Platonische Idee: das Objekt der Kunst

Es ist bei ihm, wie bei einem geschlachteten Opfertier, wenn alles fertig ist: Nichts mehr übrig als Bauch und Zunge.

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Der bejahrte Murrkopf, welcher fest glaubt, daß in seiner Jugend die Welt viel ordentlicher und die Menschen besser gewesen wären, ist ein Phantast in Ansehung der Erinnerung.

Kant, Versuch über die Krankheiten des Kopfes, 1764

Alte Leute sehen am Besten in die Ferne.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum. 5. Bandes 3. Heft, 1826. Einzelnes

Der alten Hunde Bellen ist nicht aus Acht zu stellen.

Abschatz, Poetische Übersetzungen und Gedichte, 1704

Ein graues Haar steckt all die andern an!

Hamerling, Ahasver(us) in Rom, 1866

Alte Bäume behämmert der Specht am meisten.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Es ist kein Pferd so gut, es wird zuletzt eine Mähre.

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Junge Leute gehen in Gruppen. Erwachsene in Paaren und alte Menschen allein.

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Die Ehrfurcht vor dem Alter erstreckt sich nicht auf gebratene Hühner.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Jungen steigen, wenn die Alten fallen.

Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608

Wenn man alt ist, muß man mehr tun, als da man jung war.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus: Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1892. Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst. Ethisches. Natur

Jedes Alter hat ja seine Meinung, und das ist nun einmal so.

Ernst, Occultistische Novellen, 1922