Alter Sprüche – weisheit

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Alter schützt vor Torheit nicht.

Shakespeare, Antonius und Cleopatra, Erstdruck 1623

Altwerden ist nur steigende Müdigkeit vor dem Schlafengehen.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Niemand liebt das Leben so wie einer, der alt wird.

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Das Alter ist eine unheilbare Krankheit.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 108. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Senectus enim insanabilis morbus est

Das Beklagenswerteste am Alter scheint mir, dass man spürt, wie sehr man in diesem Lebensabschnitt den jungen Leuten verhasst ist.

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Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.

Erdmann (Hg.), Reflexionen Kants zur Anthropologie. Aus Kants handschriftlichen Aufzeichnungen (= Reflexionen Kants zur kritischen Philosophie, Band 1), hg. von Benno Erdmann, 1882

Im Alter versteht man besser die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 6: Vom Unterschiede der Lebensalter. Fußnote

Ein hohes Alter zu erreichen, gibt es, bei fehlerfreier Konstitution, als völlig notwendige Bedingung, zwei Wege, die man am Brennen zweier Lampen erläutern kann: die eine brennt lange, weil sie, bei wenigem Öl, einen sehr dünnen Docht hat; die andere, weil sie, zu einem starken Docht, auch viel Öl hat: das Öl ist die Lebenskraft, der Docht der Verbrauch derselben, auf jede Art und Weise.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 6: Vom Unterschiede der Lebensalter

Was einer »an sich selbst hat«, kommt ihm nie mehr zu Gute, als im Alter.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 6: Vom Unterschiede der Lebensalter

Oft hat ein hochbetagter Greis keinen anderen Beweis für die Länge seines Lebens als die Summe seiner Jahre.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 3. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: Saepe grandis natu senex nullum aliud habet argumentum quo se probet diu vixisse, praeter aetatem

Alt zu werden und jung zu bleiben ist das höchste Gut.

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Alter bringt nicht immer Weisheit mit sich. Manchmal kommt es auch allein.

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Das Alter macht oft mürrisch, tadelsüchtig, hartherzig und ungerecht gegen andere.

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Altern ist eine unausweichlich physiologische Veränderung des Organismus mit fortschreitendem Verlust der Anpassungsfähigkeit.

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Die Misanthropie im Alter ist weniger Haß gegen als Übersättigung mit Menschen.

Jean Paul, Nachlass. Merkblätter, 1820

Leidenschaftslosigkeit, das heißt eine immer gleiche und abgeklärte Betrachtungsweise macht die Weisheit der Greise aus.

Tolstoi, Tagebücher. 1854

Von Menschen in der Mitte des Lebens sagen wir, sie hätten ihr Maximum von Kraft und Vitalität erreicht; dann sollen sie ihrer eingeborenen Natur gemäß welken und "verfallen". Dieses unerschütterliche Vertrauen in das Altern… muß das Altern nach sich ziehen.

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Wenn man alt ist, gibt es nichts Schrecklicheres als die Nase in Jugenderinnerungen zu stecken.

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Alter macht weiß, nicht weise.

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Damen im gewissen Alter sind mit einiger Gewißheit alt.

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Bei den Großvätern nur soll Weisheit sein und Verstand nur bei den Alten?

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 12,12)