Alter Sprüche – zukunft

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Ein junger Alter ist gut; eine alte Jugend taugt nichts.

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Im Alter Kommt der Psalter.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846. Bedeutung: Im Alter werden die Menschen fromm.

In der Jugend Tränen ohne Kummer; im Alter Kummer ohne Tränen.

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So gern wir alle würden alt, wenn's erst kommt, ist's stets zu bald.

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Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz, Und räum' ihn auch getrost, es fehlt nicht an Ersatz.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Das Alter wägt, die Jugend wagt.

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Alter – es ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.

Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse, 1857

Ein Greis sagte: Über das gegenwärtige Alter tröstet nur das zukünftige.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

In einer Herbstnacht einsam sitzend Einsam sitzend, bekümmert ob der grauen Schläfen, Im leeren Zimmer ersehn ich die zweite Nachtwache. Wilde Beeren fallen im Rauschen des Regens, Unter der Lampe zirpt eine Heuschrecke. Des Schopfs Ergrauen ist schließlich unumkehrbar, Das Lebenselixier hat niemand je zustandegebracht, Wer wissen will, was Krankheit und Alter überwindet, Der muß sich allein dem Ungeborenen widmen.

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Die Jugend ist ein Rosenkranz, das Alter ist ein Dornenkranz.

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Wird dein Alter gequält, so hoffe wieder, Erdensohn! Nichts ist kürzer als das Alter, denn du weißt ja kaum, wann es beginnt. Jeder Lebenszeit erinnerst du dich, und findest sie verschönert wieder, nur der Zeit des Alters nicht; aber wenn du droben hinter dem Tode dich des Alters erinnerst, so findest du auch deine letzten Tage verschönert wieder.

Jean Paul, Herbst-Blumine oder gesammelte Werkchen aus Zeitschriften, 3 Bde., 1810-20. Drittes Bändchen. III. Traumdichtungen in der ersten Nachmitternacht des neuen Jahrs, Dezember 1812

Spruch des Alters 2 Dein jung Genoß in Pflichten Nach dir den Schritt tät richten. Da kam ein andrer junger Schritt, Nahm deinen jung Genossen mit. Sie wandern nach dem Glücke, Sie schaun nicht mehr zurücke.

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Schlimmer noch als eine Tugend ohne Hoffnung ist ein Alter ohne Frieden.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Weisheit des Herzens, hg. von Heinz Rieder), 1958

Die Jugend schafft, das Alter sammelt.

Unger, Mosaik. Bunte Betrachtungen und Bemerkungen, 3. Auflage 1911 (EA: 1906)

Der Morgen des Alters bewirkt den Abbruch der Hoffnung dir: Des Leichentuchs Kette und Einschlag: das weiße Haar ist es hier.

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Mein Bart und meine Zähne sagen hier: Die Jugend schwand und kommt nicht mehr zu dir. Auf wen ich blicke und mit wem ich lache, Sagt "Onkel“ oder "Väterchen“ zu mir!

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Alter bringt in größter Zahl, wenn es ankommt, Leid und Qual.

Plautus, Menaechmi (Die beiden Zwillinge), uraufgeführt 200 v. Chr

Wir wünschen Alter alle Tage, Und kommt es, hört man nichts als Klage.

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Kinder leben von der Hoffnung, Ältere von den Erinnerungen.

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Oldtimer: die Antwort auf "Abi 93" gesichtet: Im Rückfenster eines Autos die Inschrift "Rente 93" gelesen. Fahrzeug und Fahrer angegraut. Die grauen Panther machen mobil.

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Die Jugend ernährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen.

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