Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

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Den ersten Tag tut jeder Knecht Auch seine saure Arbeit recht; Doch lob' ich den und auch die Magd, Die willig alle Tag' sich plagt.

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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

Goethe, J. W., Briefe. An Johann Heinrich Meyer, 8. Februar 1796

Arbeite nur – die Freude kommt von selbst.

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Auf Dörfern sieht's ganz anders aus, Da treibt die liebe Not Die Jungen auf das Feld hinaus Nach Arbeit und nach Brot. Wer von der Arbeit müde, Läßt gern den Mädchen Friede.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Kinderverstand

Säen ist nicht so beschwerlich als ernten.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809. Aus Ottiliens Tagebuche

Ich bin gesund und kann arbeiten. Was verlang' ich mehr.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Zelter, 23. Juni 1813

Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute Reden sie begleiten, Dann fließt die Arbeit munter fort.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Die Kleinen schaffen, der Große erschafft.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Der von Schaffensfreude spricht, hat höchstens Mücken geboren.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Arbeit erscheint mir nie als Realität, sondern als Mittel, der Realität aus dem Weg zu gehen.

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Die Arbeit, die uns freut, wird zum Vergnügen.

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Wer ernten will, muß erst den Samen streuen.

Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), Erstdruck 1623

Ärgerlich Aus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will. Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still. So gehts immer, wie ich finde, Rief der Müller voller Zorn. Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

Busch, W., Gedichte. Schein und Sein, 1909

Wer rudert, sieht den Grund nicht.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker

Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Arbeit sei dir weder dein Gott, noch deine Hölle, sie sei dir der Weg zu Gott.

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Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.

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Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 1, 9, 59-60 Originaltext: Nil sine magno vita labore dedit mortalibus.

Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.

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Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe.

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Als sich Tzu Lu über die Kunst der Regierung erkundigte, erwiderte der Meister: "Sei dem Volk voraus, zeige ihm wie zu arbeiten ist."

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