Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

1078 Sprüche in dieser Kategorie

Ich bin darauf gekommen, daß ich nur dann glücklich bin, wenn ich an etwas arbeite, an dem ich Gefallen finde.

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Mache dich müde, denn darin liegt des Lebens Süße.

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Das Optimum stellt sich ein bei einer bestimmten Mischung von Organisation und Chaos.

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Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an seiner Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

Mommsen, Römische Geschichte, 3 Bde., 1854-56

Die Gesellschaft findet nun einmal nicht ihr Gleichgewicht, bis sie sich um die Sonne der Arbeit dreht.

Marx, Enthüllungen über den Kommunisten-Prozeß zu Köln, anonym veröffentlicht 1853. Anhang. Nachwort (1875)

Die Proletarier haben nichts [...] zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.

Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei, 1848. IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben.

Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei, 1848. II. Proletarier und Kommunisten

Wenn die Menschen in erster Linie für sich selbst arbeiten, glauben sie nur zu gern, sie arbeiten gleichzeitig für alle Menschen.

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Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch und bei der Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.

Hilty, Für schlaflose Nächte, 1901

Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns.

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Törichte, welche nicht wissen, daß mehr als das Ganze die Hälfte ist.

Hesiod, Werke und Tage, um 700 v. Chr

Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, Wenn dein starker Arm es will.

Herwegh, G., Gedichte. Aus: Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein, 1863

Die Mühle kann nicht mit dem Wasser mahlen, das vorübergeflossen ist.

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Ein schlechter Arbeiter hadert mit seinem Werkzeug.

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Ehre der Arbeit Ehre der Arbeit Wer den wucht'gen Hammer schwingt; Wer im Felde mäht die Ähren; Wer ins Mark der Erde dringt, Weib und Kinder zu ernähren; Wer stroman den Nachen zieht; Wer bei Woll' und Werg und Flachse Hinterm Webestuhl sich müht, Daß sein blonder Junge wachse: – Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen! Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge! – Doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen!

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Keines Arbeit gelte gering.

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Gebt mir zu tun! Das sind reiche Gaben! Das Herz kann nicht ruhn, Will zu schaffen haben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Eimer in leere Brunnen hinablassen und über dem Heraufziehen leerer Eimer alt werden.

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Unser Denken ist träger als unsere Muskeln, geübter in Ausflüchten, die es erlauben, der Arbeit zu entgehen.

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Arbeitsamkeit Die Trägheit ist des Menschen Feind, Die seinen Leib erschlafft; Die Arbeit ist sein bester Freund, Sie gibt ihm neue Kraft.

Bohlen (Übers.), Die Sprüche des Bhartriharis, 1835