Arbeit Sprüche – kinder

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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen, der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt.

Pestalozzi, Der natürliche Schulmeister, 1803-1804

Es gibt stets faule Leute, aber niemals faule Erde. Düngst und bearbeitest du sie mit Liebe und Fleiß, so lohnt sie deine Mühe mit viel Gemüse und Reis.

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Strebsam Mein Sohn, hast du allhier auf Erden Dir vorgenommen, was zu werden, Sei nicht zu keck; Und denkst du, sei ein stiller Denker. Nicht leicht befördert wird der Stänker. Mit Demut salbe deinen Rücken, Voll Ehrfurcht hast du dich zu bücken, Mußt heucheln, schmeicheln, mußt dich fügen; Denn selbstverständlich nur durch Lügen Kommst du vom Fleck. Oh, tu's mit Eifer, tu's geduldig, Bedenk, was du dir selber schuldig. Das Gönnerherz wird sich erweichen, Und wohl verdient wirst du erreichen Den guten Zweck.

Busch, W., Gedichte. Zu guter Letzt, 1904

Drei Paare und Einer Du hast zwei Ohren und einen Mund; Willst du's beklagen? Gar vieles sollst du hören, und Wenig drauf sagen. Du hast zwei Augen und einen Mund; Mach dir's zu eigen! Gar manches sollst du sehen, und Manches verschweigen. Du hast zwei Hände und einen Mund; Lern' es ermessen! Zweie sind zur Arbeit, und Einer zum Essen.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien

Alles Edle gedeiht nur im Schoße biederer Männer, Unheil säet der Trotz und verschlingt sich selbst.

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Putzen wollen alle den Docht, aber keiner will Öl zugießen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Arbeit ist eine harte Ernährerin, die aber tüchtige Kinder erzieht.

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Ja, der Mensch weiß zu arbeiten […], der kleine Mensch ist eine unbesiegbare Macht, wenn er sich vornimmt zu arbeiten.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Es ist freilich leichter tadeln als hervorbringen. […] Wüßten es nur die allzeitfertigen Urteiler und die leichtfertigen Dilettanten, was es kostet, ein ordentliches Werk zu erzeugen.

Schiller, F., Briefe. An Wolfgang von Goethe, 31. Mai 1799

Stoßseufzer eines Proleten Ach dies ewige Gefrette Ach die ewig ekle Not! Jeden Morgen aus dem Bette: Fort nach Brot, Hund, Fort nach Brot!...

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Lieder eines Menschen (1892)

Die Ungeschickten schimpfen immer aufs Werkzeug.

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Wer spät sät und früh erntet, wer früh sät und spät erntet, dessen Korn ist wenig und die Mühe bleibt vergeblich.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XXVI - Schï Yung Lun. 4. Kapitel: Benützung der Erde / Jen Di

Du hast zwei Hände und einen Mund; Lern' es ermessen! Zwei sind da zur Arbeit, und Einer zum Essen.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Aus: Drei Paare und Einer

Familiengemälde An allem Ort und Ende, Soll der gesegnet sein, Den Arbeit seiner Hände, Ernähret still und fein, Gott will ihm dazu geben, Ein Ehfrau tugendreich, Die einr fruchtbaren Weinreben Sich soll verhalten gleich. Recht wie junge Oehlzweige Wachsen und grünen frisch, So sollen in der Reihe, Die Kindlein um den Tisch, Gar fein und höflich stehen, In Zucht und guter Sitt, Der Vater soll sie sehen, Im dritt und vierten Glied.

Brentano/Arnim, Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder, 3 Bde., 1805-1808. 1624