Arbeit Sprüche – neuanfang

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Wer die Treppe scheuert, muss von oben anfangen.

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Es gibt keine langwierige Arbeit, ausgenommen die, mit der du nicht zu beginnen wagst.

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Erledigtes betreibe nicht wieder.

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Die Proletarier haben nichts [...] zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.

Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei, 1848. IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Montag morgen – und noch so viel Woche übrig.

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Die Treppe wird von oben gekehrt.

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Wenn man nun einmal in der Welt anfangen wollte, das bloß Nötige zu tun, so müßten Millionen Hungers sterben.

Lichtenberg, Sudelbuch C, 1772-1773. [C 370]

Es gibt viel zu tun, schreiben wir’s ab.

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Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.

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Frisch daran, dieweil man kann.

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Bei der Arbeit magst du singen, Das verleiht der Arbeit Schwingen. Ein Anfang ist kein Meisterstück, Doch guter Anfang halbes Glück.

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Baue auf und reiße nieder, dann hast du Arbeit immer wieder.

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Neue Besen kehren wohl, Eh' sie Staubes werden voll.

Freidank, Bescheidenheit, entstanden zwischen 1215 und 1230

Was man anfängt, man fange es mit voller Seele, mit voller Kraft an; um desto eher ist es geendet, und ganz und mit voller Kraft kann man sich wieder einem andern Geschäft widmen. Man würde weit mehr Zeit gewinnen, wenn es nicht zur Gewohnheit geworden wäre, so viele Dinge als Nebensache zu betrachten, die im Grunde mit viel weniger Zeit, aber ernstlich, besser vollbracht würden.

Wolzogen, Schillers Leben. Verfasst aus Erinnerungen der Familie, seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner, 1830

Wenn kein Wind geht, dann rudere.

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Das Rad der Fortuna führt den Stehenden und rädert den Liegenden.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Lob- und Hilfsmittel des Frohsinns

Arbeit macht den Lebenslauf Noch einmal so munter: Schöner geht die Sonne auf, Schöner geht sie unter!

Burmann, Lieder in drey Büchern, 1774. Aus: Hanns

Wenn man Großes beginnt, ist schon der Wille genug.

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›Man sollte‹ protestieren! ›Man sollte‹ verlangen! ›Man sollte‹ dies – und ›man sollte‹ das! ›Man sollte‹ ganz von vorn anfangen! – Liebe Herrn, wie wär der Spaß, Ich versteh ja nichts von den Sachen, Aber – wie wär's mit selber machen?

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Wenn sich der Glanz erneuern Der ganzen Treppe soll, fang' oben an zu scheuern!

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Achtzehnter März Achtzehnhundert vierzig und acht, Als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, Waren es nicht Proletarierherzen, Die voll Hoffnung zuerst erwacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig und acht, Als du dich lange genug bedacht, Mutter Germania, glücklich verpreußte, Waren es nicht Proletarierfäuste, Die sich ans Werk der Befreiung gemacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig und acht, Als du geruht von der nächtlichen Schlacht, Waren es nicht Proletarierleichen, Die du, Berlin, vor den zitternden, bleichen Barhaupt grüßenden Cäsar gebracht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert siebzig und drei, Reich der Reichen, da stehst du, juchhei! Aber wir Armen, verkauft und verrathen, Denken der Proletarierthaten – Noch sind nicht alle Märze vorbei, Achtzehnhundert siebzig und drei.

Herwegh, G., Gedichte. 1873