Arbeit Sprüche – philosophisch

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Zwei Geschlechter des Menschen. Das eine fragt, immer und überall: "Nix zu handeln? Nix zu handeln?" Das andere späht, immer und überall: "Nichts zu bauen? Nichts zu bauen?"

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

... ich glaube, der Arbeitsmann wird als Sozialist geboren, und obgleich wir keine Bücher lesen, erkennen wir die Wahrheit doch an ihrem Duft – sie riecht kräftig, die Wahrheit, und immer gleich – nämlich nach dem Schweiß der Arbeit.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Die Funktion ist das Dasein, in Tätigkeit gedacht.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Skizziertes. Zweifelhaftes. Unvollständiges

Das, worum mir manchmal so bange ist, ist die Wirkung meiner Arbeit. Hat sie eine?

Tucholsky, Briefe. Auswahl 1913–1935, Berlin 1983

Die einzige Wahrheit liegt in der Arbeit: Die Welt wird eines Tages das sein, wozu die Arbeit sie gemacht haben wird.

Zola, Vier Evangelien (Quatre Evangiles), 1901. Travail (Arbeit), 1901

Damit aber die Arbeit einen Anspruch auf ehrende Titel habe, wäre es doch vor allem nötig, daß das Dasein selbst, zu dem sie doch nur ein qualvolles Mittel ist, etwas mehr Würde und Wert habe, als dies ernstmeinenden Philosophien und Religionen bisher erschienen ist.

Nietzsche, Fünf Vorreden zu fünf ungeschriebenen Büchern, 1872. Der griechische Staat. Originaltext