Arbeit Sprüche – tiefgründig

49 Sprüche gefunden

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Es kommen auf jeden Edelstein viel tausend Kieselsteine.

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Der Flicken muss allemal größer sein als das Loch.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Was du morgen machen mußt, mache nicht heute, sondern laß es für übermorgen, vielleicht ist es nicht mehr nötig.

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Einmal gegraben ist besser als zweimals gepflügt.

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Er arbeitete wie ein Verrückter auf dem Land, damit er in der Stadt wohnen konnte, wo er wie ein Verrückter arbeitete, damit er auf dem Land wohnen konnte.

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Kant und seine Ausleger Wie doch ein einziger Reicher so viele Bettler in Nahrung setzt. Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner zu tun.

Schiller, F., Gedichte. Xenien, z.T. mit Goethe zusammen verfasst, Erstdruck in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Man sollte nie so viel zu tun haben, daß man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

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Wenn es Sinn hat, etwas zu machen, so ist auch sinnvoll, es schlecht zu machen.

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Wer andere beschäftigt, der ist beschäftigt.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004

Man muß einzeln versuchen was im Ganzen unmöglich werden möchte.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Ludwig von Knebel, 16. Juli 1798

Auch ein leichtes Ding wird schwer, wenn man's ungern tut.

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Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.

Altes Testament. Der Prophet Haggai (#Hag 1,6)

Wer in dem Bureau seine Welt sieht, der sieht leicht auch in der Welt nur ein Bureau.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wer immer nichts vollbringt, Fängt er gleich Vieles an Wird in Gedanken reich, Im Werk ein armer Mann.

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Erst mach dein Sach, dann scherz und lach.

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Der rechte Weg gleicht dem Verfahren der Biene, die ihren Stoff von außen sammelt, aber ihn nachher verarbeitet.

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Der Weise erwägt erst seine Kraft, bevor er etwas beginnt und schafft.

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Geistiges Schaffen isoliert, nie ist ein großer Denker populär geworden.

Eucken, Die Lebensanschauungen der großen Denker, 2., umgearbeitete Auflage 1896 (EA: 1890). Einleitung

Man kann sehr beschäftigt sein, ohne das geringste zu tun.

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Zwei Geschlechter des Menschen. Das eine fragt, immer und überall: "Nix zu handeln? Nix zu handeln?" Das andere späht, immer und überall: "Nichts zu bauen? Nichts zu bauen?"

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Der Mensch hat zwei Arbeiten, eine innere und eine äußere.

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