Charakter Sprüche – arbeit

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Glücklich sind diejenigen Menschen, deren Berufe mit ihrem Charakter harmonieren.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert)

Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und Charakter liegen die Unterschiede.

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Ein guter Amboss fürchtet keinen Hammer.

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Geh treu und redlich durch die Welt, das ist das beste Reisegeld.

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Nichts ist trauriger als eine Niedrigkeit, die ihren Lohn nicht erzielt hat. Sie bilde sich nicht nachträglich ein, daß sie Gemeinheit l'art pour l'art sei.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Darnach der Mann geraten, Wird ihm die Wurst gebraten.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Besser im Arbeitskittel und rein sein, Als mit dem höchsten Titel gemein sein.

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Der Charakter des Mannes entwickelt sich mehr durch Tun, der des Weibes mehr durch Leiden.

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Von jeder Teilansicht, von jeder Tätigkeit aus kann man einen Menschen gleich gut beurteilen; in jeder drückt sich irgendwie sein Charakter aus.

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Wann ich ein Amboß bin, so leide ich wie ein Amboß, wann ich aber zum Hammer werde, so schlage ich wieder zu.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Ich will lieber geschäftlich als charakterlich versagen.

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Sei darauf bedacht, niemals über dich, für dich noch gegen dich zu sprechen; laß deinen Charakter für dich sprechen: Was immer der sagt, wird man glauben.

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Den Ehrlosen siehst du sich mit den Angelegenheiten seines Nachbars beschäftigen.

Socin (Hg.), Arabische Sprichwörter und Redensarten, 1878

Viele Menschen zeichnen sich dadurch aus, daß sie, wo es irgend an einem Scharfrichter fehlt, gern gleich den Dienst versehen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Mir ist in allen Geschäften und Lebensverwickelungen das Absolute meines Charakters sehr zu statten gekommen; ich konnte Vierteljahre lang schweigen und dulden, wie ein Hund, aber meinen Zweck immer festhalten; trat ich dann mit der Ausführung hervor, so drängte ich unbedingt mit aller Kraft zum Ziele, mochte fallen rechts oder links, was da wollte.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller und Friedrich Wilhelm Riemer, 31. März 1823

Erwerbe dir Vermögen aus Rechtschaffenheit.

Spiegel (Übers.), Avesta. Die heiligen Schriften der Parsen, übersetzt von Friedrich Spiegel, 3 Bde., 1852-63

Nicht die Gunst, sondern vielmehr die Ungunst der Verhältnisse ist der Hammer, welcher den Mann schmiedet.

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Wenn du ein Geldstück von Wert bist, so briefwechsle dich nicht zu oft.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907

Wenn es auch wahr ist, daß sich selbst der redlichste, der beste Charakter, den man mit irgendeiner Aufgabe in die Mitte einer gewaltig sich bewegenden und leidenschaftlich durcheinander taumelnden Welt stellt, ohne List nicht behaupten kann, so ist es doch noch immer nicht nöthig, daß die Biedermänner in solcher Lage auch gleich gar so durchtrieben werden.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Im Benehmen zeigt sich der äußere Schliff, im Sprechen die Geistesgegenwart, im Schreiben die wahre Bildung, im Handeln die Energie, im Spielen der Charakter.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Charakter ist ein Nebenprodukt. Er wird in der großen Fabrik der täglichen Pflicht produziert.

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