Charakter Sprüche – arbeit

38 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Charakter arbeit

Halte dein moralisches Erscheinungsbild der Rechtschaffenheit und der Ehre frei von jedem Makel, ja, jedem Verdacht.

Chesterfield, Briefe an seinen Sohn Philip Stanhope über die anstrengende Kunst ein Gentleman zu werden

Dagegen ist gewiß, daß noch jetzt jeder, der etwas Rechtes will und kann, in der Regel auch ein anständiger und wohlwollender Gesell ist, der nach getaner Arbeit sein kluges Pfeifchen in Ruhe zu rauchen versteht und nicht immer von bösen Mücken geplagt ist.

Keller, G., Autobiographie von 1876

Der Lehrer, der nur Kenntnisse vermittelt, ist ein Handwerker – der Lehrer, der den Charakter bildet, ein Künstler.

Internet

Manche Menschen gleichen den Bienen, aber nicht durch den Fleiß, sondern durch den Stachel.

Internet

Dein Wesen ist dein Beruf; dein Herz, Gewissen und Seele die Stimme des Engels. Was keiner als du tun kann und soll, das tue, so tust du recht.

Herder, Christliche Reden und Homilien, 1805 (posthum)

Vornehme Naturen sind schlechte Geschäftsleute.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)

Aber im Feuer der Widerwärtigkeit und auf dem Amboß der Armut härtet sich edles Metall, während unedles da allerdings zerrinnt und zerstiebt.

Scherr, Menschliche Tragikomödie. Gesammelte Studien, Skizzen und Bilder, 12 Bde., 1884. Achter Band. Fichte

Sie, Wolf im Schafspelze! Aber warten Sie, es dürfte sich auch noch ein Gerber für Ihren Pelz finden.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.

Neues Testament. Der zweite Brief des Paulus an Timotheus (#2.Tim 2,15)

Die charakterlosesten Menschen verteilen nach oben Bücklinge, nach unten Fußtritte.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Das Talent kann es bis zum Künstler bringen, der Charakter zum Schöpfer werden.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Ich wage zu behaupten, daß es sehr nachteilig ist, stets redlich zu sein: aber fromm, treu, menschlich, gottesfürchtig, redlich zu scheinen, ist sehr nützlich.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Es ist ein großes Unglück, wenn wir durch unsern Charakter die Rechte verlieren, die uns unsere Talente über die Gesellschaft geben.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938. Von Gelehrten und Schriftstellern

Es ist wahrlich eine hassenwerte Sorte von Menschen, die einem seine Dienste vorwirft!

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XX, 71. Übers. Internet Originaltext: Odiosum sane genus hominum officia exprobrantium!

Besser als die Beredsamkeit schützt die Unbescholtenheit den Stand und die Sicherheit eines jeden.

Tacitus, Dialog über die Redner (Dialogus de oratoribus), um 102 n. Chr. Übers. Internet Originaltext: Statum cuiusque ac securitatem melius innocentia tuetur quam eloquentia

In der Gesellschaft zeigt jeder einzelne Mensch nur ein Pröbchen, wie Krämer von Seiden- und Wollzeugen.

Hippel, Kreuz- und Querzüge des Ritters A bis Z, 1793-94

Der Weg vom Protektionskind zum Oberbonzen ist nicht lang: Er ist die Karriere der gemeinen Charaktere.

Peters, Aphorismen, 1931