Charakter Sprüche – erfahrung

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Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 2. Buch, 11. Kap.

Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 1. Akt, 2. Szene, Leonore zu Alfons

Unsre Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsre Eigenheiten.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Nur wieder empor nach jedem Sturz aus der Höhe! Entweder fällst du dich tot, oder es wachsen dir Flügel.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte, 1905

Die Basis des Charakters ist die Willenskraft.

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Wer mal so ist, der bleibt auch so.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Am besten aber wirst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, wenn du beobachtest, wie er jemanden lobt und wie er sich verhält, wenn er selbst gelobt wird.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Wer über See fährt, wechselt den Horizont, nicht den Charakter.

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Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

In den großen Dingen zeigen sich die Menschen, wie es sich für sie schickt, in den kleinen wie sie sind.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter.

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Umändern kann sich niemand, bessern kann sich jeder.

Feuchtersleben, Aphorismen (in: Beiträge zur Literatur, Kunst- und Lebens-Theorie), 1837

Der Charakter des Menschen ist konstant: er bleibt der selbe, das ganze Leben hindurch.

Schopenhauer, Die beiden Grundprobleme der Ethik, 1841. Preisschrift über die Freiheit des Willens

Man wird mit seinem schlechten Gewissen leichter fertig, als mit seinem schlechten Rufe.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Unser Charakter wird noch mehr durch den Mangel gewisser Erlebnisse, als durch das, was man erlebt, bestimmt.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Zwischen Holz und Holz ist ein Unterschied.

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Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übelnimmt.

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Das Behagen am Dasein verdirbt sich der Mensch sehr häufig durch seine sogenannten "starken Seiten".

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Ein Talent können wir nach einer einzigen Manifestation anerkennen – für die Anerkennung eines Charakters bedürfen wir aber eines langen Zeitraumes und beständiger Öffentlichkeit.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. VI. Vermischte Einfälle

Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und Charakter liegen die Unterschiede.

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Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde man damit den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.

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