Charakter Sprüche – klassisch

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Und so sag ich zum letzten Male: Natur hat weder Kern Noch Schale; Du prüfe dich nur allermeist, Ob du Kern oder Schale seist!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Gott und Welt, Aus: Ultimatum

Totalität Ein Kavalier von Kopf und Herz Ist überall willkommen; Er hat mit feinem Witz und Scherz Manch Weibchen eingenommen; Doch wenn's ihm fehlt an Faust und Kraft, Wer mag ihn dann beschützen? Und wenn er keinen Hintern hat, Wie mag der Edle sitzen?

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Epigrammatisch

Der Charakter ist eine psychische Gewohnheit, eine Gewohnheit der Seele.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 27. August 1808

In der Noth allein Bewähret sich der Adel großer Seelen.

Schiller, Turandot, Prinzessin von China. Ein tragicomisches Märchen nach Carlo Gozzi, 1801. Erster Aufzug, erster Auftritt, Kalaf

Nur der Schein trügt nie!

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Wahrer Adel ist es, den nichtigen Adel zu verachten.

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Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

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Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Der Charakter des Menschen ist konstant: er bleibt der selbe, das ganze Leben hindurch.

Schopenhauer, Die beiden Grundprobleme der Ethik, 1841. Preisschrift über die Freiheit des Willens

Nur ein in Wahrheit vornehmer Sinn verleiht die Gabe, reich ohne Lärm und arm ohne Unfreiheit zu sein.

Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon, 1901

Sei immer du und sei es ganz! Früh stirbt die Blume, nie der Kranz.

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Leichtes Leben verdirbt die Sitten, aber die Tugendkomödie verdirbt den ganzen Menschen!

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Prahlt Mit mildem Brauch, meßt ängstlich eure Schritte; Gerader Sinn geht über alle Sitte, Und wächst auch wild auf, wie der Baum im Wald!

Halm, Der Sohn der Wildnis. Dramatisches Gedicht in fünf Akten, 1842. 4. Akt, Ingomar

Geh treu und redlich durch die Welt, das ist das beste Reisegeld.

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Macht in Amt und Würde, Größe und Ansehen durch Geburt, ja selbst die glänzendste Begabung und Talente sind nichts und verschwinden gegen das einzige Große, was der Mensch zu erreichen vermag: die Rechtschaffenheit und Schönheit des Charakters.

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Es gibt keinen Charakter, mag er noch so gut und edel sein, der nicht durch Spötteleien, mögen sie noch so armselig und geistlos sein, verleumdet werden kann.

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Ergeht's dir selbst nicht wohl, als edler Mensch Erfreue dich an andrer Wohlergehen.

Williams, Indian Wisdom, 1875

Obgleich das Genie stets Bewunderung hervorruft, wird doch dem Charakter die meiste Ehrfurcht gezollt.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871

Ein kluger Falke verbirgt seine Krallen.

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Wer im Steinhaus sitzt, sollte nicht mit Gläsern werfen.

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