Charakter Sprüche – kurz

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Man wird mit seinem schlechten Gewissen leichter fertig, als mit seinem schlechten Rufe.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Die meisten Menschen sind Münzen, nur wenige sind Prägestöcke.

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Ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.

Franklin, Der Weg zum Reichtum (The Way to Wealth), 1758. 2. Kapitel

Der gerade Weg ist der beste.

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Je mehr Blüten, desto weniger Früchte.

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Mancher hat den schönsten Zaun um einen öden Garten.

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Ein kleiner Charakter kann die größten Vorzüge töten.

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Geld, sagt man, verdirbt den Charakter. Manche haben beides nicht.

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Die meisten Menschen werden kleiner, wenn man sie unter die Lupe nimmt.

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Man braucht nicht alle Stühle mit einem Arsch zu besetzen.

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Geradezu gibt guten Renner.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Aufbrausend und charakterlos, dumm und unaufmerksam, unwissend und unehrlich – was kann man mit solchen Menschen anfangen?

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Wahr im Wort, frei im Rat, rasch in der Tat.

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In Kleinigkeiten zeigt sich der Charakter.

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Mein Weg muß gerad sein. Ich kann nicht wahr sein mit der Zunge, mit Dem Herzen falsch.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 5. Akt, 3. Auftritt, Max

Der rechtschaffene Mensch rechtfertigt sich wenig.

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Man braucht nur genau acht zu geben, dann finden sich bezeichnende Merkmale für alles, und schon die kleinsten Andeutungen reichen hin, einen Schluss auf den Charakter zu machen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 52. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)

Mit bloßem Charakter ist auch nicht viel zu machen, oder doch höchstens Feiertags; Alltags verlangt man ein bißchen Esprit.

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Das kleinste Mißgeschick, und die euch erst schmeichelten, würdigen euch keines Blickes mehr.

Molière, Die lächerlichen Preziösen (Les Précieuses ridicules), 1659

Warum schreibt mancher? Weil er nicht genug Charakter hat, nicht zu schreiben.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). VI. Schreiben und Lesen

Fein war er eigentlich nicht, allein er verstund doch die Kunst, wenn er es bedurfte, zuweilen auf seinen Nebenmenschen zu reiten.

Lichtenberg, Sudelbuch B, 1768-1771. [B 396]