Charakter Sprüche – kurz

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Wenn du ein Geldstück von Wert bist, so briefwechsle dich nicht zu oft.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907

Der Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird – der Mensch sagt: "Es war mir ein Vergnügen."

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es ist auf Erden kein besser List, Denn wer seiner Zungen ein Meister ist. Viel wissen und wenig sagen, Nicht antworten auf alle Fragen. Rede wenig und mach's wahr, Was du borgest bezahle bar. Laß einen jeden sein, was er ist, So bleibst du auch wohl, wer du bist.

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Wackerer Sinn adelt geringes Kleid.

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Der nichts wert ist, kann auch nichts wollen.

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Man sieht gleich, wo die zwei notwendigsten Eigenschaften fehlen: Geist und Gewalt.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Es gibt wenige Laster, durch die man sich seine Freunde so verscherzen kann wie durch große Vorzüge.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Als Bester gelte, der am wenigsten schlimm ist!

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 7. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: Pro optimo est minime malus

Worte sind nichts wert, wenn man sie einem Wolf sagt.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Was halb ist, Freund, Sei dir nicht recht! Merk' dir: halb gut Ist auch halb schlecht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1896

Wie klein ist der, welcher andere erniedrigen muß, um sich selbst zu erhöhen.

Hillern, Ein Arzt der Seele, 4 Bde., 1869

Ich liebe die glatten Gesichter nicht und die glatten Redensarten. Sie lügen.

Klabund, Bracke. Ein Eulenspiegelroman, 1918

Krummes kannst du nur an einer Richtschnur begradigen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 11. Brief. Übers. Internet Originaltext: Nisi ad regulam prava non corriges

Offenheit und Einfachheit zieren die Redlichkeit.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 48. Brief. Übers. Internet Originaltext: Aperta decent et simplicia bonitatem

Ein Hitzkopf ist wie eine glühende Herdplatte. Nichts wird gar, es brennt zuvor schon an.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Es gibt Menschen, die sich heißlaufen können wie Räder. Aber man kann nicht zu ihnen hingehen und sagen: wärme mich.

Kayssler, Wege − ein Weg. Eine Auswahl aus Gedichten, Prosa und Aphorismen, 1929. Drittes Buch: Besinnungen. Zweite Folge (1929)

Es gibt wenige Gesichter, die jede Beleuchtung vertragen, und noch weniger Menschen, die allen Verhältnissen gewachsen sind.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)