Charakter Sprüche – tiefgründig

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Kein Mensch sieht so aus, wie er wirklich ist.

Wilde, Lady Windermeres Fächer (Lady Windermere’s Fan: A Play About a Good Woman), 1892

Im Überfluß zu sündigen, ist schlimmer als Lüg' aus Not, und Falschheit zeigt sich böser im König als im Bettler.

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Tiefes Eindringen und Festigkeit des Charakters wird man bei einer reizbaren Phantasie wohl immer vergebens suchen.

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Zuerst die innere Haltung, dann die äußere Form! Es ist wie beim Malen, wo man Glanzlichter zuletzt aufsetzt.

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Man darf keinen Charakter haben und muß sich das Denken abgewöhnen.

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Das was du bist, ruft mir so laut zu, daß ich kein Wort von dem verstehe, was du sagst.

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Zwischen Holz und Holz ist ein Unterschied.

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Außen Honig, innen Galle.

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Er liebt das trübe Wasser wie ein Aal.

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Das Unglück ist, daß jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, daß es auch anständige Menschen gibt.

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Es gibt eine Menge Menschen, aber noch viel mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere.

Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910

Die meisten Menschen besitzen, wie Pflanzen, verborgene Eigenschaften, die der Zufall entdeckt.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Ein kluger Falke verbirgt seine Krallen.

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Je mehr Blüten, desto weniger Früchte.

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Einer der sich selbst krümmt, kann andere nicht gerade machen.

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Die buntesten Vögel singen am schlechtesten, gilt auch von Menschen, und wo Prachtstil [ist] wie bei Zimmermann, da muß [man] nie tiefe Gedanken suchen.

Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 1225]

Kluge Leute glauben zu machen man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer als wirklich zu werden, was man scheinen will.

Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 51]

Leider sind drei Dinge schwer zu finden und zu geben: einen Charakter haben – einen zeichnen – einen erraten.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Zweites Kapitel. Die Individualität des Idealmenschen. § 31

Leute, die sich gegenseitig verachten, machen gerade einander Komplimente, und die sich untereinander hervortun wollen, bücken sich gerade voreinander.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 11,14. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Wie kann man sich in dem Charakter eines Menschen beim ersten Besuch irren, insonderheit wenn er sich hinter der Maske des Umgangs versteckt.

Herder, Journal meiner Reise im Jahr 1769, entstanden 1769/70; Erstdruck in: E. G. v. Herder, Herders Lebensbild, 1846

Jeder Mensch hat drei Charaktere: denjenigen, welchen er zeigt, denjenigen, welchen er zu haben glaubt, und denjenigen, welchen er hat.

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