Charakter Sprüche – weisheit

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Unsre Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsre Eigenheiten.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Der Charakter ist eine psychische Gewohnheit, eine Gewohnheit der Seele.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 27. August 1808

Nur der Schein trügt nie!

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Nichts ist letzten Endes so heilig wie die Redlichkeit unserer Gesinnung.

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Wahrer Adel ist es, den nichtigen Adel zu verachten.

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Der Charakter des Menschen ist konstant: er bleibt der selbe, das ganze Leben hindurch.

Schopenhauer, Die beiden Grundprobleme der Ethik, 1841. Preisschrift über die Freiheit des Willens

Ein Talent können wir nach einer einzigen Manifestation anerkennen – für die Anerkennung eines Charakters bedürfen wir aber eines langen Zeitraumes und beständiger Öffentlichkeit.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. VI. Vermischte Einfälle

Macht in Amt und Würde, Größe und Ansehen durch Geburt, ja selbst die glänzendste Begabung und Talente sind nichts und verschwinden gegen das einzige Große, was der Mensch zu erreichen vermag: die Rechtschaffenheit und Schönheit des Charakters.

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Der Charakter der Menschen ist ihren Gesichtern eingepräget. Alle Leidenschaften verursachen besondere Züge in dem Gesicht. Sind sie von langer Dauer, so werden die Züge unauslöschlich.

Kleist, E. C., Prosaische Aufsätze, 1761. VIII. Gedanken über verschiedene Vorwürfe

Die meisten Menschen besitzen, wie Pflanzen, verborgene Eigenschaften, die der Zufall entdeckt.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Jeder Mensch trägt in sich die Keime aller menschlichen Eigenschaften, und manchmal offenbart er die einen, manchmal die andern, und ist oft sich selber ganz und gar nicht ähnlich, während er doch immer dasselbe Selbst bleibt.

Tolstoi, Auferstehung (Воскресение), 1899

Alles kann man sich in der Einsamkeit aneignen, außer Charakter.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Es gibt fast keine Eigenschaft, die nicht durch einen Mangel an Lebensart in ein nachteiliges Licht gestellt oder verunstaltet wird.

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Der größte Reichtum ist die Vernunft, die größte Armut ist die Dummheit, die einsamste Einsamkeit ist die Selbstgefälligkeit, die edelste Abstammung ist ein guter Charakter.

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Erscheinung und Wesen sind nicht voneinander zu trennen.

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Weisheit, Mitleid und Tapferkeit sind die drei wichtigsten sittlichen Eigenschaften des Menschen.

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Von jeder Teilansicht, von jeder Tätigkeit aus kann man einen Menschen gleich gut beurteilen; in jeder drückt sich irgendwie sein Charakter aus.

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Man kann sechzig Jahre alt geworden sein, ohne zu ahnen, was ein Charakter ist. Nichts ist verborgener als die Dinge, die wir beständig im Munde führen.

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Einen festen Charakter erwerben heißt, viele und gründliche Erfahrungen über die Unzulänglichkeiten und Verhängnisse des Lebens gewinnen.

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Die Festigkeit des Charakters dürfte zuletzt noch mehr wert sein, als irgendeine positive Wahrheit.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 11. Vorlesung

Der Leute Wesen ist nicht an ihrem Äußeren zu lesen.

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