Dankbarkeit Sprüche – abschied
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Man stattet also den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit los zu sein.
Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.
Wenn du nicht dankbar sein kannst für das, was du erhältst, dann sei wenigstens dankbar für das, dem du entronnen bist.
Denke an das, was du bekamst, vergiss, was du gabst.
Die Kuh sagt nicht "Danke" zur Weide.
Für beides danken, für das, was wir haben, und für das, was wir nicht brauchen!
Wer sich ganz dem Dank entzieht, der erniedrigt den beschenkten Freund, indem er sich erhebt.
Dankbarkeit ist unserer unvollkommenen Natur eine Last, und wir sind nur allzu bereit, uns ihrer zu entledigen oder sie uns so leicht wie möglich zu machen.
Durch den Tod Goethes bin ich wie eine Witwe, die ihren Mann verliert, ihren Herrn und Versorger. Und doch darf ich nicht trauern. Ich muß erstaunen über den Reichtum, den er mir zugebracht hat. Solchen Schatz habe ich zu bewahren und mir die Zinsen zu Kapital zu machen.
Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last will abgeschüttelt sein.
Die freien Menschen allein sind gegeneinander höchst dankbar.
Abschied an den Leser Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt, Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden: So sei mir wenigstens für das verbunden, Was ich zurück behielt.
Du gibst nicht, sondern du verkaufst, wenn du bei jedem Freundschaftsdienst auf gewisse Dankbarkeit rechnest.
Bisweilen kann man Erhaltenes nicht nur zurückgeben, sondern auch wegwerfen.
Aus einem Herzen, das schuldiger Dank drückt und erbittert, ist die Liebe geschieden.