Dankbarkeit Sprüche – abschied

15 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Dankbarkeit abschied

Man stattet also den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit los zu sein.

Hartmann, Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins, 3. Auflage 1922 (EA: 1879)

Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.

Internet

Wenn du nicht dankbar sein kannst für das, was du erhältst, dann sei wenigstens dankbar für das, dem du entronnen bist.

Internet

Denke an das, was du bekamst, vergiss, was du gabst.

Internet

Die Kuh sagt nicht "Danke" zur Weide.

Internet

Für beides danken, für das, was wir haben, und für das, was wir nicht brauchen!

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Wer sich ganz dem Dank entzieht, der erniedrigt den beschenkten Freund, indem er sich erhebt.

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817. 1. Aufzug, Graf

Dankbarkeit ist unserer unvollkommenen Natur eine Last, und wir sind nur allzu bereit, uns ihrer zu entledigen oder sie uns so leicht wie möglich zu machen.

Chesterfield, Briefe an seinen Sohn Philip Stanhope über die anstrengende Kunst ein Gentleman zu werden

Durch den Tod Goethes bin ich wie eine Witwe, die ihren Mann verliert, ihren Herrn und Versorger. Und doch darf ich nicht trauern. Ich muß erstaunen über den Reichtum, den er mir zugebracht hat. Solchen Schatz habe ich zu bewahren und mir die Zinsen zu Kapital zu machen.

Internet

Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last will abgeschüttelt sein.

Internet

Die freien Menschen allein sind gegeneinander höchst dankbar.

Internet

Abschied an den Leser Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt, Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden: So sei mir wenigstens für das verbunden, Was ich zurück behielt.

Lessing, G. E., Gedichte. Sinngedichte, Ausgabe 1771, [144.]

Du gibst nicht, sondern du verkaufst, wenn du bei jedem Freundschaftsdienst auf gewisse Dankbarkeit rechnest.

Burow (Hg.), Denk-Sprüche für das weibliche Leben. Gesammelte Perlen zur Veredlung für Geist, Gemüth und Herz, 1857

Bisweilen kann man Erhaltenes nicht nur zurückgeben, sondern auch wegwerfen.

Seneca, Von den Wohltaten (De Beneficiis). I, 11. Übers. Internet Originaltext: Interim non reddere tantum libet, quod acceperis, sed abicere

Aus einem Herzen, das schuldiger Dank drückt und erbittert, ist die Liebe geschieden.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908