Dankbarkeit Sprüche – kinder

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Die eigentliche Anspruchlosigkeit ist nichts anderes als der demütige, kindliche Sinn, dem, wie Christus selbst sagt, das Himmelreich gehört, der keiner Verdienste sich bewußt ist, aber ein inniges Danken hat für jede Gabe, jedes Zeichen der Liebe, nichts sehnlicher wünscht, an nichts größere Freude hat, als lieb zu sein Gott und Menschen, Gott und Menschen es recht zu machen.

Gotthelf, Barthli der Korber. Erzählung, 1852

Das Undankbarste, weil Unklügste, was es gibt, ist Dank erwarten oder verlangen.

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Wer Reis isst, vergesse nicht den Sämann.

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Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Spruch vor Tisch Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht: Liebe Sonne, liebe Erde, euer nie vergessen werde!

Morgenstern, C., Gedichte. Kinderlieder

Süß schmeckt die Gabe aus der reichen vollen Hand des Schöpfers, doch bitter aus der des Menschen.

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Ich lege meinen Kopf in deinen Schoß, aus welchem ich hervorgegangen bin, und danke dir für mein Leben. Dein Kind.

Modersohn-Becker, Briefe. An ihre Mutter, am 19. Januar 1906

Weltweisheit Es klingt ein Lied vom Himmel nieder So wunderlieb, so klar, so rein, Und deine Seele singts ihm wieder; Sie will dem Himmel dankbar sein. Die andern lauschen rings im Kreise; Dann siehst du, daß sie lächelnd weitergehn. Sie sind zu klug, sie sind zu weise, Um das, was dich beseligt, zu verstehn. Es kommt ein Strahl vom Himmel nieder; Er leuchtet in dein Herz hinein, Und dieses strahlt in andern wieder; Es will dem Himmel dankbar sein. Doch diese andern stehn im Kreise Und lächeln über dich, das große Kind. Sie sind zu klug, sie sind zu weise Und drum für das, was dich beseligt, blind. Und käm der Himmel selbst hernieder, Um dankbar dann auch dir zu sein, Und füllte alle deine Lieder Mit seinem ganzen Sonnenschein, Die andern ständen rings im Kreise Und fiel das Lächeln ihnen wohl nun schwer, Sie blieben doch so klug, so weise Für das, was dich beseligt, wie vorher.

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Du Wesen aller Wesen! Dich hab ich nach der Geburt meines einzigen Sohnes gebeten, daß du dem selben an Geistesstärke zulegen möchtest, was ich aus Mangel an Unterricht nicht erreichen konnte, und du hast mich erhört.

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Ich weiß nicht, was so beseligt, als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.

Pauly, Aphorismen, 1905