Dankbarkeit Sprüche – romantisch

37 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Dankbarkeit romantisch

Dem schönen Tag sei es geschrieben! Oft glänze dir sein heiteres Licht. Uns hörtest du nicht auf zu lieben doch bitten wir: Vergiß uns nicht!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, An Personen: Der Liebenden, Vergeßlichen zum Geburtstage

Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes, welcher die Verhältnisse erkennt, und ein Zeichen eines guten Gemütes, welches der Liebe fähig ist. Denn wer nicht danken kann, kann auch nicht lieben.

Internet

Wer nicht danken kann, kann auch nicht lieben.

Internet

Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Meiner lieben Schwiegertochter Alma Zeitungbringerin, Fliegenwedelschwingerin, Fehllose Jägerin, Treffliche Totschlägerin, Liebe Beleberin, Kleinmutes Heberin, Sorgenabwenderin, Trostredespenderin, Leidens Abfragerin, Besserungswahrsagerin, Leisanschweberin, Arzeneigeberin, Stundenmahnerin, Zeitvertreibsanbahnerin, Temperaturspürerin, Feuernachschürerin, Witterungskünderin, Lampendochtanzünderin, Morgenbegrüßerin, Abendrastversüßerin, Nachtvorleserin, Bücheramtsverweserin, Allzeitunterhalterin, Gesprächsstoffsentfalterin, Wunschablauscherin, Dienstrollentauscherin, Allesbeschickerin, Allesüberblickerin, Allesbestreiterin, Krankenkostbereiterin, Festgabebedenkerin, Weihnachtsentenschenkerin, Engelverwenderin, Enkelzuspruchsenderin, Ordnerin, Schmückerin, Kopfkissenrückerin, Pfeifenkopfstopferin, Flaschenpfropfentpfropferin, Schlummerbecherfüllerin, Kalter Knie Umhüllerin, Nachtruhanwünscherin, Wenn ich wachensmatt bin, Heimlich schwach schachmatt bin, Treue Mitträgerin Mitpflegerin Neben deiner Schwägerin, Schwiegerkind, Söhnerin, Versöhnerin, Beschönerin, Unbelohnt Taglöhnerin, Allzeit frohe Frönerin, Liebliche Verwöhnerin: Nimm dies Liebeszeichen hin, Wie ich dir dankbar bin.

Rückert, Gedichte. Weihnachten 1865

Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß als das der Dankbarkeit.

Internet

Du gehst wie das Licht, wie der Blick über schwindelnde Abgründe hin du, unser lebendiges Glück unser Stimmen seliger Sinn Unsere Tränen sind unser Speise wenn du auf den Schwingen der Nacht unsichtbar, himmlisch leise die Dankbarkeit zu uns gebracht

Internet

Ein Dankeswort ziert den Menschen so wie die Blumen das Haus.

Internet

Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister.

Morgenstern, C., Gedichte. Melencolia, 8. Aus: Dankbarkeit und Liebe

Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbarer zu sein.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1859

Dem, den Gott liebt, er auch ein Herz zum Danken gibt.

Inschrift. Spruch an einem Haus in Chur

Danke, indem du singst und tanzt, wie es die Sonnen und Sterne am Himmel tun.

Zoroaster, Avesta

Dankbarkeit ist die zarte Pflanze, Dank ihre edle Frucht.

Internet

Die Dankbarkeit ist eine Schuld; und seine Schulden bezahlt jedermann. Die Liebe aber ist kein Zahlungsmittel.

Internet

Zueignung Ja, du weißt es, teure Seele, Daß ich fern von dir mich quäle, Liebe macht die Herzen krank, Habe Dank. Einst hielt ich, der Freiheit Zecher, Hoch den Amethysten-Becher, Und du segnetest den Trank, Habe Dank. Und beschworst darin die Bösen, Bis ich, was ich nie gewesen, heilig, heilig an's Herz dir sank, Habe Dank.

Internet

Schreib in den Sand, die dich betrüben, vergiß dann schnell, und schlafe drüber ein, denn was du in den Sand geschrieben, das wird schon morgen nicht mehr sein. Schreib in den Stein, was du erfahren an Liebe, Seligkeit und Glück. Es gibt der Stein dir auch nach Jahren dies Wissen als Erinnerung zurück. Schreib in dein Herz all deine Lieben, in Nord und Süd, in Ost und West, denn was du in dein Herz geschrieben, das steht für alle Zeiten fest.

Internet

Der geschenkte saure Apfel gilt für süß.

Internet

Für ein »Danke« kann man keinen Pelzmantel kaufen.

Internet

Ich glaube fest, daß jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.

Internet

Es muß schon eine hohe Seele sein, welcher die Dankbarkeit nicht ein peinliches Gefühl ist. Willst du dir Wohlwollen erwerben, so wirst du es klüger finden, Gunst zu empfangen, ja selbst zu erbitten, als solche zu erweisen; denn die Eitelkeit des Gebers ist immer geschmeichelt, die des Empfängers fast nie.

Bulwer-Lytton, Pelham, oder Abenteuer eines Gentleman (Pelham, or, The adventures of a gentleman), 1828, deutsch von Gustav Pfizer 1845

Die Dankbarkeit, wie sie die Menschen, die von blinder Begierde geleitet werden, einander erweisen, ist zumeist eher ein Handelsgeschäft oder ein Köder, denn Dankbarkeit.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677