Dankbarkeit Sprüche – romantisch

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Dankbarkeit ist ein göttliches Gefühl, sie erfüllet das Herz, aber nicht bis zum Zerspringen, sie erwärmt es, aber nicht bis zum Fieber wie andere Gefühle.

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Auf nichts ist weniger zu rechnen als auf die Dankbarkeit. Aber die Liebe wirkt nicht um des Dankes willen.

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Ein Dank Das macht mich, Liebste, oft beklommen: Wie dankt dir würdig dies Gemüt? Was hätte, wärst du nicht gekommen, In meinem Garten wohl geblüht? Und wenn du heut mich von dir stießest – Ich war so reich durch deine Huld! Und wenn du morgen mich verließest – Ich bliebe doch in deiner Schuld! Und willst du mich im Scheiden kränken, Und ob du nimmer nach mir fragst – Ich müßte dankbar noch gedenken, Wie lieb du mir im Arme lagst, Und wär' am Wagen deiner Siege Mein Name nichts als eitle Zier, Ich säh' dein Aug', wie einst, und schwiege Und dächt' an einst und dankte dir. Ich hab's gefühlt in sel'gen Schauern: Dies Glück war eine Stunde mein, Doch war's zu herrlich, um zu dauern, Und war zu schön, um treu zu sein; Noch im Besitz sah ich's entschweben, Genießend ahnt' ich den Verzicht – So geht durch unser armes Leben Das Göttliche, doch weilt es nicht. Wer spürt der Ewigkeit Versprechen, Schmückt froh der Frühling sein Revier? Ein Maitag, drin die Knospen brechen Und Falter schwärmen, warst du mir, Und hat der Herbststurm mich verschlagen, War nicht des Lenzes Sonne mein? Und kommt der Frost in rauhen Tagen, Soll ich dem Mai nicht dankbar sein?

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Mein erst Gefühl sei Preis und Dank!

Gellert, Geistliche Oden und Lieder, 1757

Wenn alle untreu werden, So bleib ich dir doch treu; Daß Dankbarkeit auf Erden Nicht ausgestorben sei. Für mich umfing dich Leiden, Vergingst für mich in Schmerz; Drum geb ich dir mit Freuden Auf ewig dieses Herz.

Novalis, Geistliche Lieder, 1802. Aus: VI.

Laß der Menschen Dankbarkeit Immerhin dir sein entbehrlich, Mit dem Wort sind sie bereit, Doch die That ist gar beschwerlich. Nur wo Gab' und Dankeszoll Stets sich in einander ranken, Sprossen, gleicher Blüthen voll, Nur die Liebe weiß zu danken.

Roquette, O., Gedichte. Aus: Von Tag zu Tage, 1880. Originaltext

Wir danken nie mit größerer Innigkeit, als wenn wir neue Gunst erwarten.

Fonseca, Maximen, Gedanken und Betrachtungen, in: Das Ausland. Ein Tageblatt, Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker: Brasilianische Literatur, Nr. 215 vom 3. August 1839

Die Menschen, die du liebst, und die dich wieder lieben, Bewahr' dir Gott für Armut und vor Neid; Die schwerste Tugend auszuüben Ist die Dankbarkeit!

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Fehlt der Gabe gleich das Neue, Sie das Alte nicht veraltet, Wie Verehrung, Lieb’ und Treue Immer frisch im Busen waltet. Sei auch noch so viel bezeichnet, Was man fürchtet, was begehrt, Nur weil es dem Dank sich eignet, Ist das Leben schätzenswert.

Goethe, J. W., Gedichte. Dem Großherzog Carl August zu Neujahr 1828

Einen Freund durch Dankbarkeit gewinnen, Heißt: Aus Sommerfäden Taue spinnen.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Die Dankbarkeit ist ein Gefühl, welches das Herz veredelt und bessert, wohltätig für den, der empfängt, wie für den, welcher gibt.

Knigge, Über Eigennutz und Undank. Ein Gegenstück zu dem Buche: Über den Umgang mit [den] Menschen, 1795

Ich möchte so gern danken! Irgend jemandem! Mich drückt diese aufgezwungene Undankbarkeit!

Strindberg, Inferno, 1897. 1. Die Hand des Unsichtbaren

Das Danken ist eine rechte Probe aufs Liebhaben; wo man liebt, dankt man gern.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Aus einem Herzen, das schuldiger Dank drückt und erbittert, ist die Liebe geschieden.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Wie warm könnte die Welt sein, wenn alles Danken heiß wär wie das Bitten!

Seemann, Funken, 1940

Danken heißt sich freuen.

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)